Caritasverband unterstützt unabhängiges Angebot
Alternative Teilhabe-Beratung

Greven/Saerbeck -

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Mittwoch, 17.04.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 17:50 Uhr
Das Team der neuen Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (von rechts): Marina Stegemann, Bianca Hanke, Jan-Hendrik Gang und Inga Stecknitz mit Michaela Kopp und Bernward Stelljes vom Caritasverband Emsdetten-Greven.
Das Team der neuen Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (von rechts): Marina Stegemann, Bianca Hanke, Jan-Hendrik Gang und Inga Stecknitz mit Michaela Kopp und Bernward Stelljes vom Caritasverband Emsdetten-Greven. Foto: Caritas

„Eine für alle“ ist das Motto der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Dieses neue Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderung, an von Behinderung bedrohte, an chronisch Erkrankte sowie an deren Angehörige und Fachkräfte. Es bietet kostenlose und barrierefreie Unterstützung und Beratung bei allen Fragen zu Rehabilitation und Teilhabe.

In Greven ist Inga Stecknitz die Ansprechpartnerin. Sie hat ihre offene Sprechstunde wöchentlich donnerstags von 15 bis 17 Uhr und bietet als Gehörlose Beratung in Gebärdensprache an, heißt es in einer Pressemitteilung. Zu finden ist sie in den Räumen des Caritasverbands Emsdetten-Greven, Kirchstraße 4 (Erdgeschoss).

Der Caritasverband unterstützt so als Kooperationspartner diese besonders offene Form der unabhängigen Beratung. Hinter der EUTB in der hiesigen Region steht der Club Behinderter und ihrer Freunde im Kreis Steinfurt und Umgebung e.V. (Cebeef).

Das zurzeit vierköpfige Team der EUTB im Kreis Steinfurt vereinigt eine breite Palette fachlicher Qualifikationen. Es vernetzt sich seit seiner Gründung im vergangenen Jahr stetig mit Kooperationspartnern. Seit Oktober zeigt eine Vielzahl von Gesprächen, dass psychische oder körperliche Beeinträchtigungen und chronische Erkrankungen zahlenmäßig die häufigsten Gründe für eine EUTB-Beratung sind.

Kognitive, Lern-, Hör- oder Sehbeeinträchtigungen sind weitere Gründe. Häufige Fragen sind: Welche Unterstützung gibt es am Arbeitsplatz? Woher bekomme ich eine Arbeitsassistenz, Welche Leistungen kann ich beantragen? Welche Freizeitangebote und Wohnformen gibt es? Wer kümmert sich um bestimmte konkret Probleme?

„Wir stellen uns breit auf bei unserer Zielgruppe und bei unseren Themen“, erklärt der EUTB-Berater und Sozialpädagoge Jan-Hendrik Gang. „Wir wollen die Beratung   für das komplette Lebensumfeld abdecken, bei Bedarf auch aufsuchend beraten und an Experten in unserem Netzwerk vermitteln.“ Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung durch Fachkräfte des Cebeef e.V. richtet sich auch an „Menschen, die sich nicht behindert fühlen", erklärt Jan-Hendrik Gang.

In Überschneidungen mit bestehenden Beratungsangeboten sieht er Vorteile für Betroffene: als Alternative etwa bei Vorbehalten gegen bestimmte andere Strukturen oder Angebote und durch die offene, individuelle Gestaltung „auf Augenhöhe“.

Beratung kann vereinbart werden: ✆ 05971/ 8045187, beratung@cebeef.org.

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