Kulturrucksack mit vielen Attraktionen
Youtube-Stars arbeiten mit

Greven -

Ein Highlight des Kulturrucksacks wird Anfang Mai die Plattform Greven sein. Im Kesselhaus bereiten die Leute von der Abenteuerkiste kreative Multimedia-Angebote vor. Aber auch handfeste Beschäftigungen werden zum Beispiel von der Nähgruppe präsentiert.

Mittwoch, 17.04.2019, 19:44 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 19:50 Uhr
Sie alle ziehen an einem Strang, damit die Aktionen des Kulturrucksacks erfolgreich werden (v.l.): Lena Schwabe (Abenteuerkiste), Bürgermeister Peter Vennemeyer, Claudia Termöllen-Gausling, Ben Branse (NM-Gesamtschule), Georg Dodt, Andreas Mager (Caritas), Christina Tenger, Christina Tuttmann (Caritas), Renate David und Dietmar Dertwinkel (Volksbank).
Sie alle ziehen an einem Strang, damit die Aktionen des Kulturrucksacks erfolgreich werden (v.l.): Lena Schwabe (Abenteuerkiste), Bürgermeister Peter Vennemeyer, Claudia Termöllen-Gausling, Ben Branse (NM-Gesamtschule), Georg Dodt, Andreas Mager (Caritas), Christina Tenger, Christina Tuttmann (Caritas), Renate David und Dietmar Dertwinkel (Volksbank). Foto: Günter Benning

Tja, so ein bisschen modern ist Bürgermeister Peter Vennemeyer doch. Als er jetzt das neue Programm des Jugendkulturrucksacks im Hansaviertel-Zentrum vorstellte, las er die Fakts vom Handy ab: „Wir sind zum vierten Mal dabei“, sagte er und gab gleich ein Urteil von Jugendlichen weiter: „Normalerweise hat man es ja mit der Meckerfraktion zu tun – aber bisher haben die Jugendlichen es nur gelobt.“

Werden sie wohl diesmal auch: Vor allem, weil eine prominente Youtuberin mit dabei ist. Sorgte im vergangenen Jahr ApoRed für ein rappelvolles Kesselhaus, so wird diesmal Enyadres aus Köln dabei sein. Die Selbstdarstellerin mit Hunderttausenden von Followern auf den sozialen Kanälen präsentiert dort alles vom Alltags-Make-up bis zum Bauchtanz.

„Das finden die Jugendlichen gut“, sagt Christina Tenger, die unter anderem für die Jugendarbeit im Hansaviertel verantwortlich zeichnet. Dort wird es beim Kulturrucksack in jedem Fall einen Tic-Toc-Workshop geben, mit professioneller Begleitung. Tic-Toc ist eine App aus China, bei der Jugendliche zur Musik Videos aufnehmen können. Für die Jungs-Cliquen im Viertel ist dagegen Impro-Theater geplant.

Ein Highlight wird Anfang Mai die Plattform Greven sein. Im Kesselhaus bereiten die Leute von der Abenteuerkiste kreative Multimedia-Angebote vor. Aber auch handfeste Beschäftigungen werden zum Beispiel von der Nähgruppe präsentiert.

Höhepunkt zahlreicher Kulturrucksack-Angebote ist dann am 25. Mai die Nachtschicht – der Abend der Jugendkultur.

Wieder wird dabei ein Partybus mit Discolicht und Mucke von Station zu Station fahren. Das Programm klingt vielversprechend: Autotune-Rap mit JayTee aus Reckenfeld, Graffiti und Party mit Chris Helmig, Musik mit Alltagsgegenständen, eine Farbwahnsinn-Aktion im Industriegebiet Eggenkamp und eine BMX-Aktion mit Musik und choreographischer Anleitung.

Getragen wird die Aktion von zahlreichen Akteuren. Die Mobile Jugendarbeit im Hansaviertel ist dabei, die Abenteuerkiste und der Stadtjugendring. Natürlich auch wieder die Jugendarbeit in Reckenfeld und die Freilichtbühne ebenso wie die Pfadfinder von St. Josef.

Und die Schüler-Firma der Nelson-Mandela-Gesamtschule „Auszeit“ sorgt für die Verpflegung der umtriebigen Jugendlichen – von 12- bis 14 Jahren. Schülervertreter Ben Branse verspricht: „Pommes und Curry-Wurst – reichlich.“

Gesponsert wird die Aktion übrigens von der Volksbank. Vorstand Dietmar Dertwinkel: „Mich hat das von Anfang an fasziniert.“

Übrigens: Bei all den Multimedia-Angeboten im Jugendzentrum ist auch die Suchtberatung der Caritas im Boot. Berater Andreas Mager: „Da geht es um Identitäts- und Rollenentwicklung.“

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