Gertrud Feja malt erst seit vier Jahren
Krankheit brachte sie zur Kunst

Greven -

Das Maria-Josef-Hospital in Greven zeigt in seiner aktuellen Kunstausstellung Bilder der Grevenerin Gertrud Feja. Die öffentliche Ausstellung ist täglich – mit Rücksicht auf die Patienten – bis Ende Juni im Erdgeschoss des Krankenhauses zu besichtigen.

Montag, 13.05.2019, 20:28 Uhr aktualisiert: 13.05.2019, 21:00 Uhr
Gertrud Feja
Gertrud Feja Foto: MJH

Gertrud Feja malt erst seit vier Jahren. Ihren Bildern sieht man das nicht an. Die mit Acryl, Öl und Kreide bearbeiteten Leinwände präsentieren sich mal knallig, mal dezent. In jedem Fall ausdrucksstark. Namen gibt sie ihren Werken nicht, denn jeder Betrachter soll sich unvoreingenommen selbst ein Bild machen und dieses für sich interpretieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zum Malen ist sie durch die Krebserkrankung ihres Mannes gekommen. Auf der Suche nach einem Hobby, das sie auch gut zu Hause ausüben kann, entdeckte sie ihre kreative Seite. Als die ersten Versuche nicht ganz ihrem eigenen Anspruch gerecht wurden, entschied sie sich, wöchentlich an einem Malkurs teilzunehmen.

„Man muss mutig sein und die Dinge angehen“, weiß Gertrud Feja. Dort, wo jetzt ihre Bilder hängen, hat sie mit ihrem Mann schon viel Zeit verbracht. „Ich freue mich besonders, dass ich mit meinen Bildern den Patienten und Mitarbeitern der Onkologischen Abteilung etwas Farbe in den Alltag bringen kann“, sagt sie.

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