„Greven an die Ems“ vor dem Saisonstart
Im Einklang mit der Natur

Greven -

Ein toller Sommer steht Grevenern und Besuchern aus dem Umland am Beach bevor. Die Mitglieder der Lenkungsgruppe von „Greven an die Ems” verbinden mit dem Saisonauftakt auch die Hoffnung, dass Besucher während und jenseits von Veranstaltungen die Belange des Naturschutzes im Auge haben und entsprechend handeln.

Mittwoch, 29.05.2019, 14:59 Uhr
Die Mitglieder der Lenkungsgruppe „Greven an die Ems“ Christian Tophoff, Klaus Feldmann, Peter Hamelmann und Oliver Hengst. Sie appellieren an Besucher der Fläche, Regeln zu beachten.
Die Mitglieder der Lenkungsgruppe „Greven an die Ems“ Christian Tophoff, Klaus Feldmann, Peter Hamelmann und Oliver Hengst. Sie appellieren an Besucher der Fläche, Regeln zu beachten.

„Man hat eine Verantwortung, auch als Besucher der Fläche“, sagt Peter Hamelmann , Vorstand von Greven Marketing. Man dürfe und solle die Fläche natürlich als Freizeitort nutzen. Aber: „Wir erwarten natürlich, dass sich die Gäste an die Regeln halten.“

Die offensichtlichste: keinen Müll hinterlassen. Auf der Fläche stehen Mülleimer bereit, dennoch kommt es immer wieder vor, dass vor allem jenseits von Events und nach Geschäftsschluss der Beachbar feiernde Gruppen Pizzakartons, Tetrapacks, Flaschen und mehr zurücklassen. Ärgerlich und teuer. Die Stadt führt regelmäßig Sonderreinigungen durch und hat den entsprechenden Etat deutlich erhöht. Strandwirt Tanky Schürhaus und sein Team müssen morgens rund um die Bar aufräumen.

Ebenfalls wichtig: Sich als Besucher nur dort aufhalten, wo es erlaubt ist. „Es geht uns um eine behutsame Nutzung der Fläche”, sagt Christian Tophoff, der als Vertreter der Kreissparkasse Steinfurt Teil der Lenkungsgruppe ist. Klaus Feldmann von der Stadt Greven betont: „Wir haben hier einen Bereich geschaffen, in dem die Menschen den Fluss und die Natur erleben sollen.“ Dafür gebe es aber Grenzen. So sei ein Betreten der steilen Böschung und erst recht des Ufers an der Biederlack-Seite nur sehr eingeschränkt zulässig. Auch Hunde unangeleint laufen zu lassen, steht nicht im Einklang mit dem Naturschutz. Anleinen sollte daher selbstverständlich sein – so ist es in den Emsauen auch vorgeschrieben. „Vor allem in der Brutzeit der Vögel bis zum Juli sollte man das beachten, man kann sonst großen Schaden anrichten“, wirbt Feldmann um Verständnis der Hundehalter. Auch eventuelle Hinterlassenschaften der Hunde dürfen nicht einfach liegen gelassen werden, sondern sollten – wie überall sonst auch – per Kotbeutel entsorgt werden.

Baden in der Ems ist ebenfalls nicht erlaubt. „Das ist kein Freibad”, stellt Hamelmann klar. In der Sommerhitze mal einen Fuß ins Wasser halten – da wird niemand etwas sagen. Aber man sollte sich immer bewusst sein, dass man sich in einem ökologisch sensiblen Umfeld bewegt – und sich entsprechend verantwortungsbewusst verhalten. „Veranstalter müssen sich an strenge Regeln halten, und sie machen das auch und sorgen dafür, dass die Besucher des jeweiligen Events sich korrekt verhalten”, sagt Hamelmann. „Wenn einzelne Besucher-Gruppen das mit Füßen treten, konterkariert das all unsere Bemühungen.“

Wenn sich Besucher nicht an die Regeln halten, etwa Müll auf den Stufen oder Baumstämmen zurücklassen, sollte man sich nicht scheuen, sie darauf anzusprechen, wirbt Oliver Hengst, der für die Westfälischen Nachrichten in der Lenkungsgruppe sitzt. „Der Beach ist eine Fläche für alle Grevener. Die sollten es nicht hinnehmen, wenn sich einige wenige daneben benehmen.“

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