Zuschlag für Kinderland-Verbund
Familienzentrum Nummer sechs

Greven -

Aus fünf werden sechs: Greven erhält ein weiteres Familienzentrum – also eine Kita, die über die tägliche Arbeit hinaus zusätzliche Beratungsangebote für Familien organisiert.

Samstag, 08.06.2019, 18:08 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 18:10 Uhr
Drei Kinderland-Kitas (im Bild die Einrichtung Eschstraße) bilden ab dem Kindergartenjahr 2019/20 ein Verbund-Familienzentrum.
Drei Kinderland-Kitas (im Bild die Einrichtung Eschstraße) bilden ab dem Kindergartenjahr 2019/20 ein Verbund-Familienzentrum.

„Wir waren bislang sehr gut versorgt“, sagte Cordula Beinker vom städtischen Jugendamt im Jugendhilfeausschuss. „Aber das hat sich verschoben durch den Zuwachs in der Wöste.“ Eine Analyse habe ergeben, dass es „eindeutig eine Unterversorgung mit Familienzentren im Grevener Süden“ gebe. Wie gerufen kommt da die Ankündigung des NRW-Familienministeriums, das Angebot an Familienzentren auszubauen – 150 zusätzlich landesweit, eines davon in Greven.

Beworben haben sich die Kita „Il Nido“ als Einzel-Familienzentrum sowie als Verbundeinrichtung die drei Kinderland-Kitas Teichstraße, Overmannstraße und Eschstraße. Letztere erhielten in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses den Zuschlag. Sie bilden künftig ein Verbund-Familienzentrum. Davon gibt es bereits zwei in Greven, hinzu kommen drei Einzel-Familienzentren. Die Kitas schultern zusätzliche Arbeit, bekommen dafür aber auch etwas mehr Geld. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir noch mal den Zuschlag erhalten haben“, sagte Beate Tenhaken , Fachbereichsleiterin Bildung im Rathaus.

Weitere frohe Kunde: Das Land NRW hat angekündigt, im Rahmen eines Investitionsprogramms mehr Geld für Kitas zur Verfügung zu stellen. Damit sollen die Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze sowie Sanierungs- und Umbaumaßnahmen gefördert werden.

Johannes Wilp (CDU) nahm das zum Anlass, für Gimbter Belange zu werben. Dort steht die Entscheidung aus, ob die vorhandene Kita im Bestand saniert/ausgebaut oder ob neu gebaut wird. „An Geldern wird es nicht scheitern in Gimbte“, sicherte Beate Tenhaken zu. Die Container, die kurzfristig die räumliche Not in Gimbte mildern sollen, seien auch keinesfalls als Dauerzustand gedacht, sondern als Übergangslösung, bis klar sei, wohin die Reise geht.

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