Hits von Police und Sting beim Beatclubfestival
Europas beste Tributeband mit großem Besteck

Greven -

Rummel um seine Person? Darauf kann Michael Griese gut verzichten. Aber auf eine Feststellung legt er schon Wert: „Wir sind keine Cover-Band, sondern eine Tribute-Band.“

Freitag, 14.06.2019, 11:55 Uhr aktualisiert: 14.06.2019, 12:00 Uhr
Keine Sorge, Albert Sahle (Mitte) wird beim Festival nicht Bass spielen. Das übernimmt Michael Griese (zweiter von rechts), sehr zur Freude von Ralf Wietkamp (Beatclub), Rainer Langkamp (Kreissparkasse Steinfurt) und Franz-Walter Lanwer (Beatclub).
Keine Sorge, Albert Sahle (Mitte) wird beim Festival nicht Bass spielen. Das übernimmt Michael Griese (zweiter von rechts), sehr zur Freude von Ralf Wietkamp (Beatclub), Rainer Langkamp (Kreissparkasse Steinfurt) und Franz-Walter Lanwer (Beatclub). Foto: oh

Die Unterscheidung ist ihm deshalb wichtig, weil er mit seiner Combo eben nicht „nur“ nachspielt, sondern sich einer größtmöglichen Detailverliebtheit verpflichtet fühlt. Wenn „Regatta meets Sting “ beim Beatclubfestival auf die Bühne treten, soll das Publikum sich nicht nur an das Original erinnert fühlen. Besucher dürfen von „Europas bester The Police- und Sting-Tributeband mehr erwarten, nämlich: dass die Band das Original musikalisch (zum Teil auch optisch) exakt imitiert. Unter anderem kommen identische Instrumente zum Einsatz.

An der perfekten Illusion arbeitet Griese seit 31 Jahren, seit ihn die Musik der Band gepackt hat. Das war zu Bundeswehrzeiten. Im Radio lief Stings „Englishman in New York“, Griese kam mit einem anderen Soldaten (der in einer 80er-Band spielte) ins Gespräch über die Musik. Eins ergab das andere, die Police-Tribute-Band war geboren. In wechselnder Formation spielt die Band seitdem Police- und Sting-Hits.

Was die Besucher am Festival-Abend erwartet, wird spontan festgelegt. „Es gab in 31 Jahren noch nie eine feste Set-Liste“, sagt Griese, der als Bassist und Sänger den Sting-Part übernimmt. „Wir werden das an dem Abend nach Bauchgefühlt entscheiden.“ Absehbar sei aber, dass die 90 Minuten genutzt werden, um „Hitparade abzufeuern“. Für den Auftritt packt die Band das große Besteck aus. Zwei Background-Sängerinnen und zwei Bläser verstärken die Stammformation. Das wird „ein Brett auf der Bühne“, verspricht der Frontmann, der „Every breath you take“ aus ganz persönlichen Gründen zu seinen Favoriten zählt. „Da sind Emotionen drin.“ Das große Hit-Reservoir von Police und seinem auch solo höchst erfolgreichen Kopf Sting bietet aber natürlich noch sehr viel mehr Auswahl. „Ich liebe natürlich auch Roxanne“, sagt Griese. Als letzte Nummer des Gigs könnte er sich „So lonley“ vorstellen, als allerletzte dann „Fragile“. Ob es so kommt? Abwarten, was das Bauchgefühl sagt.

Der Vorverkauf für das Festival ist gut angelaufen, dürfte in den kommenden Wochen – je nach Wetterprognose – aber noch an Dynamik zulegen. Die Kreissparkasse Steinfurt unterstützt das Festival als Hauptsponsor – ein wichtiger Beitrag, der hilft, das Großevent möglich zu machen.

Karten gibt es an den bekannten Beatclub-Vorverlaufsstellen sowie online (www.beatclub-greven.de) für 39 Euro (Abendkasse 45 Euro). Die Beatclub-Allstars werden das Festival eröffnen, Weltstar Eric Burdon komplettiert das Line-Up.

 

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