Wifo-Mitglieder informieren
Bis zu den Steingärten der Wöste

Greven -

Zahlreiche Mitglieder des Wirtschaftsforums Greven nutzten im Restaurant Pangäa die Gelegenheit, sich aus erster Hand über Aktuelles aus Verwaltung und Stadtentwicklung in Greven zu informieren. Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer gab Einblicke in die Zusammenarbeit von Verwaltung und Politik.

Donnerstag, 04.07.2019, 16:16 Uhr
Bürgermeister Peter Vennemeyer informierte die Wifo-Mitglieder über aktuelle politische Entwicklungen in der Stadt.
Bürgermeister Peter Vennemeyer informierte die Wifo-Mitglieder über aktuelle politische Entwicklungen in der Stadt. Foto: Wifo

Ob das „Desaster“ um den Umbau der Rathausstraße, die Standortplanungen der Firma Setex oder das neu angedachte Grünkonzept für Greven – Bürgermeister Vennemeyer ließ keines der Themen aus, über die in Greven aktuell diskutiert wird, heißt es in einer Pressemitteilung.

Besonders hervor hob er einige positive Projekte, etwa, dass Greven mit seinem Medienentwicklungsplan und den damit verbundenen Investitionen in Schulen Vorreiter im gesamten Münsterland sei.

Auch die hohe Aufenthaltsqualität am umgestalteten Niederort, für den das Wifo als Initiator fungiert hatte, stellte er heraus. Dass die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik mit Kommunikation und gemeinsamen Willen gut funktionieren kann, führte Vennemeyer am Beispiel Ortsmitte Reckenfeld aus.

Er räumte aber auch mit Vorurteilen gegenüber der Verwaltung auf und erklärte, warum Veränderungen von heute auf morgen schwer möglich seien.

Das Zusammenspiel von Politik und Verwaltung sowie die Bürgerbeteiligung brauche einfach seine Zeit und Vorgaben und Entscheidungswege müssten eingehalten werden – so wie beim Projekt Glasfaserausbau in den Außenbereichen, das laut Bürgermeister nach Plan verläuft. Letztlich appellierte Vennemeyer an die lösungsorientierte Zusammenarbeit aller gestaltenden Kräfte.

Im Anschluss an den Vortrag des Bürgermeisters wurden Fragen gestellt und eifrig diskutiert. Den Wifo-Mitgliedern besonders am Herz lag die Schaffung neuer Gewerbegebiete in Greven.

Es wurde auch über die Folgen eines eventuell auszurufenden Klimanotstandes für die in der Wöste vorherrschenden Steingärten gesprochen.

Einig waren sich alle Anwesenden über das Ziel, Greven sowohl für Unternehmen als auch Familien von hinzuziehenden Arbeitnehmern noch attraktiver zu gestalten und vor allem mehr Wohnraum zu schaffen. Dazu betonte Vennemeyer, wie wichtig es sei, Dinge zusammen und auf Augenhöhe zu besprechen – so wie bei diesem neuen Format des Wifo.

Es war bereits die zweite Veranstaltung dieser Art: Im März informierten sich die Wifo-Mitglieder im AirportPark über die dortigen Entwicklungen. Weitere Veranstaltungen des gut angenommenen Formats zur direkten Informationsweitergabe an die Wifo-Mitglieder sind in Planung.

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