Peter Krüger hat Familienunternehmen Glas Beinker vor anderthalb Jahren übernommen
Handwerk mit Durchblick

Greven -

Ganzglastüren, Schiebetüren, Schaufensterscheiben, Spiegel, Küchenrückwände, Duschabtrennungen mit Beschichtung in Nanotechnologie, Bürotrennwände, Vordächer, Balkon- und Ganzglasgeländer – die Einsatzmöglichkeiten für den Werkstoff Glas sind schier unerschöpflich und werden sogar immer vielseitiger. „Während früher der Fliesenspiegel an der Küchenrückwand gängiger Standard war, kommt hier heute mehr und mehr Glas zum Einsatz – Glas ist durch die fugenlose Verarbeitung leichter zu reinigen als Fliesen und bietet durch sein großes Farb- und Oberflächenspektrum ein modernes Ambiente“, erklärt Peter Krüger.

Mittwoch, 10.07.2019, 12:16 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 12:30 Uhr
Spieglein, Spieglein an der Wand – doch die Spiegel, die Peter Krüger in seinem Unternehmen „Glas Beinker“ verarbeitet, sind oft viel größer wie beispielsweise dieser Spiegel für den Einsatz in einer Tanzschule.
Spieglein, Spieglein an der Wand – doch die Spiegel, die Peter Krüger in seinem Unternehmen „Glas Beinker“ verarbeitet, sind oft viel größer wie beispielsweise dieser Spiegel für den Einsatz in einer Tanzschule. Foto: Pia Weinekötter

Der muss es wissen. Denn als gelernter Tischler, Glasermeister, Glastechniker mit dem Schwerpunkt Fensterbau und Verglasungstechnik und mit 20 Jahren Erfahrung als Geschäftsführer in der Glas- und Metallbautechnik kennt er seinen Werkstoff ganz genau. So war der 57-Jährige gut gerüstet, als er zum 1. Januar 2018 die Glaserei Ludwig Beinker und Sohn GmbH & Co. KG übernahm. „Der Familienbetrieb fand nach drei Generationen keinen Nachfolger innerhalb der Familie und für mich war die Zeit gekommen, mich noch mal beruflich zu verändern – das passte also gut“, erläutert Krüger diesen Schritt.

So wechselte Krüger die Seiten: aus dem angestellten Geschäftsführer in Warendorf wurde der Unternehmer in Greven. Nach drei Generationen Beinker wurde der Name des alteingesessenen Unternehmens „Glas Beinker“ natürlich beibehalten.

Bei diesem Wechsel übernahm der neue Eigentümer auch Stamm-Personal: „Ich bin froh, dass ich zwei richtig gute Mitarbeiter übernehmen konnte: Stephanie Moshage als Bürokraft, bei der alle Fäden zusammenlaufen, und Matthias Gries als versierten Monteur“, freut sich Krüger und ergänzt, „ansonsten arbeiten mein Sohn Christian Kunstmann als gelernter Elektriker und angehender Glaser im Betrieb mit – und damit sind wir dann wieder auf dem Weg zu einem Familienunternehmen.“

Und „Glas Beinker“ bietet seinen Kunden nicht nur Duschen und Glastüren sowie kreative Glas- und Spiegellösungen für das ganze Haus, sondern auch einen umfassenden Reparatur-Service.

Eine zerbrochene Fensterscheibe, ein Sprung in der Glasdrehtür, ein Sturmschaden beim Wintergarten – das sind nur einige der Fälle für das Team von Peter Krüger.

Erste Anregungen und kreative Ideen für die Gestaltung mit Glas und Spiegeln gibt die Ausstellung am Hansaring 116. „Doch jeder Auftrag ist anders und wird individuell mit dem Kunden erarbeitet“, betont Krüger. Denn genau das stellt die Motivation des Unternehmers dar: „Der Umgang mit so vielen unterschiedlichen Kunden ist klasse und es macht einfach Spaß, wenn man einen Auftrag von der Planung bis zum Endergebnis abgeliefert hat und der Kunde zufrieden ist.“

Bei so viel Engagement bleibt dem Unternehmer wenig Zeit für seine Hobbys: Mit dem Mountainbike fahren – und Wandern.

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