Toiletten in der Innenstadt
Seniorenbeirat gräbt alten Vorschlag wieder aus

Greven -

Den Vorschlag hatte Seniorenbeiratsvorsitzender Fred Laufenburg schon 2013 ausgearbeitet. In der Diskussion über einen möglichen Standort für eine öffentliche Toilettenanlage in der Nähe des Marktplatzes greift er wieder darauf zu: „Wir sollten eine selbst reinigende Anlage in der Nähe von Wieschhörster aufstellen.“

Samstag, 13.07.2019, 18:32 Uhr aktualisiert: 13.07.2019, 20:30 Uhr
Toiletten in der Innenstadt: Seniorenbeirat gräbt alten Vorschlag wieder aus
Foto: Seniorenbeirat

Der Vertreter der Senioren macht keinen Hehl daraus, dass ihm der von der Verwaltung vorgeschlagene Standort für eine Toilettenanlage am Eingang des Parkhauses nicht gefällt. Der sei zu sehr zurück gelegen. Außerdem für ältere Menschen nicht gut zu erreichen.

Für den Alternativstandort direkt am Völkerballkreisel spreche dagegen, dass es dort bereits einen Zebrastreifen gebe.

Das Modell der sich selbst reinigen Toilettenkabine, das von einer Berliner Firma vertrieben wird, ist bundesweit erprobt. So ein WC befindet sich etwa in Münster neben dem Bahnhof, auch in Ibbenbüren liegt eine Anlage am Busbahnhof.

Die von der Stadt vorgesehene Anlage läge im Eingangsbereich des Parkhauses und wäre ein massiv gemauertes Toilettenhäuschen. In einer Vorlage für den Ausschuss für Stadtplanung hatte die Verwaltung angegeben, dass man Alternativen untersucht habe, die sich aber nicht bewährt hätten.

Als der Seniorenbeirat 2013 seinen Vorschlag gemacht hatte, war manch einem die Investition von 70000 Euro als sehr hoch erschienen. Die von der Verwaltung geplante Anlage würden rund 200 000 Euro kosten, 140 000 Euro davon würden vom Land gefördert.

Laufenburg hätte aber noch einen weiteren Vorschlag: „Die Stelle, wo heute an der Marktstraße das Hochbeet neben der Kiepenkerl-Bäckerei ist.“ Wenn die Rathaussstraße saniert werden sollte, würde dieses Beet verschwinden: „Aber ob das was wird, ist ja noch eine andere Frage.“

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