Dramatische Eindrücke
Brand an der Gronenburg - Großeinsatz der Feuerwehr

Greven -

In dem Waldgebiet an der Gronenburg hat es am Wochenende erneut gebrannt. Am Samstag war die Wehr deshalb mit allen Einheiten im Einsatz, am Sonntagmittag waren dann noch einmal Nachlöscharbeiten erforderlich.

Sonntag, 21.07.2019, 12:57 Uhr aktualisiert: 22.07.2019, 09:07 Uhr
Dramatische Eindrücke: Brand an der Gronenburg - Großeinsatz der Feuerwehr
Wie bereits vor einigen Wochen handelte es sich hauptsächlich wieder um einen größeren Holzstapel, der in Brand geraten war. Foto: Jens Keblat

Als die freiwillige Feuerwehr am Samstagmittag um 13.38 Uhr mit den ersten Kräften zu dem Brand an der Gronenburg alarmiert wurde, konnten die Wehrleute anfangs noch von einem Flächenbrand, etwa einem brennenden Stoppelfeld ausgehen. Denn die Kreisleitstelle hat sie zu einem solchen angefordert. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Rauchentwicklung bereits aus weiten Teilen Grevens sichtbar und ließ nichts Gutes vermuten.

Tatsächlich brannte an der Gronenburg kein Stoppelfeld, sondern wie bereits am Freitag, 5. Juli, ein großer Holzstapel in dem weitläufigen Waldgebiet.

Bäume wurde gefällt

Erste Amateuraufnahmen von der Brandstelle zeigten kurz darauf, wie die Flammen anfangs wüteten. Auf dem Handyfoto eines Passanten versperrt ein querstehendes Löschfahrzeug zwar die direkte Sicht auf den offenbar in Vollbrand stehenden Holzstapel, doch die Flammen lodern auch noch in mehreren Metern Höhe über dem Großfahrzeug – dramatische Eindrücke.

Großer Holzstapel brannte im Wald

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  • Wie bereits am Freitag, 5. Juli, brannte im Waldgebiet an der Gronenburg...

    Foto: Jens Keblat
  • ein großer Holzstapel in dem weitläufigen Waldgebiet. 

    Foto: Jens Keblat
  • Rund 50 Einsatzkräfte waren stundenlang gefordert und damit beschäftigt...

    Foto: Jens Keblat
  • ... den brennenden Holzstapel...

    Foto: Jens Keblat
  • sowie insgesamt rund 1500 Quadratmeter brennendes Unterholz zu bewältigen.

    Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
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  • Foto: Jens Keblat
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  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat

Tatsächlich zog Wehrführer und Einsatzleiter Reinhard Holt vor Ort direkt alle Register, ließ sukzessive die komplette Feuerwehr Greven mit sämtlichen Einheiten aus allen Stadtteilen nachalarmieren. In dem Waldgebiet musste es die Wehr mit gleich mehreren Herausforderungen aufnehmen, um die Gefahr zu bannen. Rund 50 Einsatzkräfte waren stundenlang gefordert und damit beschäftigt, den brennenden Holzstapel sowie insgesamt rund 1500 Quadratmeter brennendes Unterholz zu bewältigen.

Dafür aber war eine dementsprechende Wasserversorgung erforderlich: mehrere Löschfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr für den Wassertransport, zudem wurden schätzungsweise mehr als 700 Meter Schlauchleitung durch den Wald gelegt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes half ein Bagger eines hinzugerufenen Unternehmens beim Auseinanderziehen des Holzstapels, auch mussten mehrere in Brand geratene Bäume gefällt werden.

Nachlöscharbeiten am Sonntag

Weitere Wehrleute organisierten die Versorgung der eingesetzten Kameraden mit ausreichend Getränken und nochmals weitere freiwillige Wehrleute stellten während des Großeinsatzes am Samstag den so genannten Grundschutz für das gesamte Stadtgebiet sicher. Selbst fast einen Tag später, am Sonntagmittag, mussten noch einmal Feuerwehrleute zur Brandstelle ausrücken, weil es erneut zu einer Rauchentwicklung gekommen war.

Die Polizei hat die Brandstelle bereits am Samstag beschlagnahmt. Die Beamten versuchen derzeit herauszufinden, wie es zu dem erneuten Feuer in dem Waldgebiet kommen konnte. Zeugen, die sachdienliche Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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