Neunte Ausgabe der Indianerwoche rund um die Erlöserkirche
Abenteuerwoche für 40 Kinder

Reckenfeld -

Trommelklänge und Kinderstimmen er-schallten in der ersten Ferienwoche rund um die Erlöserkirche. Hier fand zum neunten Mal die Indianerwoche statt, veranstaltet von der evangelischen Kirchengemeinde.

Sonntag, 21.07.2019, 17:16 Uhr
Die 40 Kinder und ihre Betreuer beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Thema Indianer.
Die 40 Kinder und ihre Betreuer beschäftigten sich eine Woche lang mit dem Thema Indianer. Foto: ros

Mit dabei, neben rund 40 teilnehmenden Kindern, Lenny Abeler und Lucas Sickmann . „Wir sind jetzt im fünften Jahr dabei. Diese Indianerwoche macht einfach Spaß“ so Lenny (13). Doch in diesem Jahr ist für Lenny und Lucas etwas anders. Die Beiden leiten als Teamer den Apachenstamm. „Die Teamer der vergangenen Jahre waren für uns immer super coole Leute und haben uns immer eine tolle Ferienwoche bereitet“ erzählt Lenny. Und da schließt sich Lucas (13) gleich an. „Jetzt möchten wir etwas zurückgeben“, ist die Motivation selbst als Teamer aktiv zu sein.

Diese Beiden, und auch einige andere ehemalige Teilnehmer, die jetzt als Teamer aktiv sind, tragen während der Woche eine ordentliche Portion Verantwortung und „ja, es ist anstrengend auf alles zu achten, aber es macht Spaß.“ Bis auf einige Ausnahmen seien alle teilnehmenden Kinder nett und dankbar, dass ihnen hier etwas geboten werde.

Über die Mithilfe aller 16 Teamer freut sich auch Jessica Böker von der Jugendarbeit. „Ja es ist toll, dass einige ehemalige Teilnehmer jetzt selbst Verantwortung übernehmen“, freut sie sich. Das bewährte Konzept – „wir machen das jetzt im neunten Jahr“ – findet nach wie vor großen Anklang. „Anfragen sind immer reichlich da und wir versuchen alle unter zu bringen“, erzählt die pädagogische Fachkraft.

Auf dem Programm standen diverse Bastelaktionen. Aus Naturmaterialien wie Leder und Holz wurden Ketten, Armbänder, Medizinsäckchen und Traumfänger gebastelt, eben alles, was mit dem Thema Indianer zu tun hat. Einige Kinder sind davon überzeugt, dass ihr Traumfänger bereits geholfen, hat böse Träume fernzuhalten, wie sie im Morgenkreis, mit dem der Tag beginnt, erzählen.

Jessika Böker freut sich sehr, dass eine über 90 Jahre alte Dame (Frau Smolnika) ihre eine riesige Menge Holzperlen brachte, die für die nächsten Jahre reichen. Nach dem Morgenkreis gehen die Kinder in ihre Gruppen und dann startete ein Tag mit vielen Aktionen rund um das Indianerleben.

Zum Abschluss stellte Michael Bünger, der auch einiges an Material über die Indianer zur Verfügung stellte, sein Tipi auf und schnell wurde das auch für eine kurze Pause zum Ausruhen genutzt. Zum Abschluss der einwöchigen Veranstaltung gab es Pizza, die zwar nicht indianisch war. Dafür aber das Stockbrot, das über dem Lagerfeuer gebacken wurde.

Eine tolle Aktion, die im nächsten Jahr das zehnjährige Jubiläum feiert

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