Ferienkiste sorgt für Abenteuer auf dem Hof Wigger
„Wir sind klein – aber dafür mehr“

Greven -

Die erste Woche der Ferienkiste wurde rund um das Thema „Disney“ gestaltet. In den einzelnen Workshops wurde Disney-Bingo gespielt, eine Hofrallye mit dem Namen „Rettet Rapunzel“ veranstaltet, Krümelmonster-Muffins gebacken oder im Bastelraum Kronen gebastelt und Schwerter aus Bügelperlen gestaltet.

Montag, 22.07.2019, 21:00 Uhr
Auf dem Hof Wigger spielen die Kinder unter anderem auch Theater.
Auf dem Hof Wigger spielen die Kinder unter anderem auch Theater. Foto: Melina Laubrock

„Wir sind zwar kleiner, aber dafür mehr“, sagte Florian (7) stolz. „Wir haben die Teamer von dem Hüpfkissen gehüpft. Das war das Lustigste in der ganzen Woche.“ Die erste Woche der Ferienkiste wurde rund um das Thema „ Disney “ gestaltet. In den einzelnen Workshops wurde Disney-Bingo gespielt, eine Hofrallye mit dem Namen „Rettet Rapunzel“ veranstaltet, Krümelmonster-Muffins gebacken oder im Bastelraum Kronen gebastelt und Schwerter aus Bügelperlen gestaltet.

„Mir hat das Schwerter basteln mit den Bügelperlen aber auch viel Spaß gemacht“, sagte Max (7). Und die Mädchen waren sich hingegen einig darüber, dass bei der ganzen Ferienaktion das Reiten am schönsten war. „Das Pferd Blitz ist immer so lieb“, schwärmt Ida (7).

Eine kleine Gruppe von insgesamt zehn Mädchen und Jungen hat sogar das Theaterstück „Schneewittchen“ mit der Theaterpädagogin Stefani Cech eingeübt. Die Aufführung fand am letzten Tag vor allen anderen Kindern statt. „Sie wurden mit lautem Beifall belohnt und waren sichtlich stolz“, berichtet die Wochenleitung und Sozialpädagogin Dorina Höhn (27).

Die Ferienkiste startet montags mit Kennlernspielen und einer Hofführung, die von der Familie Wiggers geleitet wird.

„Die Kinder sollen dabei die Hofregeln kennenlernen und besonders die Regeln im Umgang mit den Tieren verstehen“, so Höhn. „Auf dem Bauernhof befinden sich beispielsweise Pferde, Ziegen, Schafe, Meerschweinchen, Kaninchen, Hühner, Esel und Hunde, die schließlich alle unterschiedliche Bedürfnisse haben.“

Die Kinder dürfen jeden Tag in der Workshop-Phase nach den individuellen Interessen aus verschiedenen Angeboten wählen.

Die ehrenamtlichen Teamer, die selbst alle noch zur Schule gehen, haben sich im Vorfeld ein Programm ausgedacht, das zu dem Thema der jeweiligen Woche passt.

In der Freispielphase dürfen sich die Kinder frei auf dem ganzen Hof bewegen. Das Angebot ist dabei groß. Der Hof verfügt über ein Maisbad, ein großes Hüpfkissen, einen Fußballplatz, eine Strohscheune und eine Sandspielhalle.

Auf dem restlichen Gelände sind viele Kettcars, eine Tischtennisplatte und andere Spielsachen zu sehen. So lernen sie auch Kinder aus den anderen drei Gruppen kennen.

„Es gibt aber auch feste Rituale, die von allen Kindern eingehalten werden“, betont Höhn, „wir beginnen jeden Morgen mit unserem Morgenkreis, in dem wir das Begrüßungslied singen. Das bietet allen Kindern die Möglichkeit auf dem Hof anzukommen.“ Auch das gelieferte Mittagessen wird von allen Kindern gemeinsam eingenommen.

Traditionell findet seit 20 Jahren auf dem Kinderbauernhof Wigger die Ferienkiste statt. Seit 1999 wird eine Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter von sechs bis elf aus Greven angeboten.

In der ersten Sommerferienwoche fanden sich bereits 150 Kinder auf dem Kinderbauernhof ein.

Die Kinder wurden am ersten Tag in vier Gruppen mit jeweils 30 bis 40 Kindern eingeordnet.

Jede Gruppe bekam ein Maskottchen zugeordnet. Damit die Kinder und vor allem auch die Teamer wissen, welches Kind in welche Gruppe gehört, hat jedes Kind ein Armband um das Handgelenk gebunden bekommen. Jedes Armband zeigt das jeweilige Maskottchen der Kinder. Somit haben die Kinder einen Fuchs, eine Giraffe, einen Panda oder einen Affen auf ihrem Arm.

Der Affe ist erst seit diesem Jahr dabei. „Das Geheimnis um das neue Maskottchen führte bei den Kindern am Montag zu sichtlicher Aufregung“, sagte Höhn.

Durch das vierte Maskottchen können mehr Kinder als in den letzten Jahren an der Ferienkiste teilnehmen. Nachdem die Anfragen in den letzten Jahren deutlich höher waren als das Angebot, war das die beste Lösung für alle.

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