Gedenken an Franciszek Banas und Wacław Ceglewski
Die Erinnerung wach halten

Greven -

Rund 30 Menschen haben sich an der Gedenkstätte in den Bockholter Bergen versammelt, um an die beiden polnischen NS-Opfer zu erinnern, die am 14. August 1942 dort von der Gestapo hingerichtet worden waren.

Mittwoch, 14.08.2019, 15:36 Uhr
Historiker Christoph Leclaire (links), Detlef Lorber (rechts) und weitere Interessierte während der Gedenkveranstaltung für die hingerichteten Zwangsarbeiter.
Historiker Christoph Leclaire (links), Detlef Lorber (rechts) und weitere Interessierte während der Gedenkveranstaltung für die hingerichteten Zwangsarbeiter.

Zum Gedenken eingeladen hatte die VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) Münster gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen Greven.

Detlef Lorber von der VVN berichtete von den drastischen Maßnahmen, mit denen die Gestapo den in der NS-Zeit verbotenen Kontakt von ausländischen Zwangsarbeitern vor allem mit deutschen Frauen verfolgte. Historiker Christoph Leclaire zeichnete die Verfolgungsgeschichte der beiden polnischen Zwangsarbeiter bis zum Tag der Hinrichtung nach.

Nach erfolgter Kranzniederlegung und Gedenkminute machten die Veranstalter deutlich, wie wichtig es ihnen ist, dass das Erinnern regelmäßig jährlich stattfindet – und bedankten sich bei allen, die trotz Ferien den Weg zum abgelegenen Gedenkort in die Bockholter Berge gefunden hatten.

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