Aldi-Neubau: Start vermutlich Anfang des kommenden Jahres
Bagger legen schon mal los

Greven -

Bis die ersten Bauarbeiter mit dem Neubau des Aldi-Marktes an der Kardinal-von-Galen-Straße beginnen, kann es noch ein paar Monate dauern. Allerdings wurde in den vergangenen Tagen mit dem Abriss des Gebäudes der ehemaligen Gaststätte Emspünte begonnen.

Donnerstag, 05.09.2019, 16:40 Uhr
So soll es werden: Die bestehende Abbiege-Tangente vom Hallenbad-Kreisel wird bis kurz vor die Kreuzung Kardinal-von-Galen-Straße fortgeführt, Rechtsabbieger in die Kardinal-von-Galen-Straße müssen weiterhin nicht die Ampel nutzen. Der obrige Plan ist noch nicht der endgültige, deswegen ist fälschlicherweise auf der Geradeaus-Spur auch noch ein Pfeil nach rechts verzeichnet.
So soll es werden: Die bestehende Abbiege-Tangente vom Hallenbad-Kreisel wird bis kurz vor die Kreuzung Kardinal-von-Galen-Straße fortgeführt, Rechtsabbieger in die Kardinal-von-Galen-Straße müssen weiterhin nicht die Ampel nutzen. Der obrige Plan ist noch nicht der endgültige, deswegen ist fälschlicherweise auf der Geradeaus-Spur auch noch ein Pfeil nach rechts verzeichnet. Foto: Architekturbüro Ingo Meyer

Es kommt Bewegung in die Sache. Arbeiter haben begonnen, das Haus, in der ehemals die Gaststätte Emspünte und später das Steakhaus an der Ems beheimatet waren, zu entkernen. Ende der Woche beginnen dann die „richtigen“ Abbrucharbeiten. Das Gebäude muss dem Neubau des Aldi-Marktes an dieser Stelle weichen.

Dabei hat der Abriss eigentlich weniger mit kurz bevorstehenden Neubau-Arbeiten zu tun. „Wir haben in letzter Zeit mehrere Vandalismus-Schäden in dem leer stehenden Gebäude festgestellt und wollen durch einen Abriss diese Leute vor sich selbst, vor eventuellen gesundheitlichen Schäden schützen“, sagte Martin Golly , Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi Nord .

Wann genau die Arbeiten für den Neubau beginnen können, steht noch nicht fest. „Wir befinden uns noch mitten im B-Plan-Verfahren und führen derzeit auch sehr gute Gespräche mit der Stadtverwaltung, bei denen das ein oder andere noch geklärt werden muss.“ Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde die öffentliche Beteiligung durchgeführt und Reaktionen in den Plan eingebaut. Der Satzungsbeschluss werde voraussichtlich Ende des Jahres in der letzten Ratssitzung des Jahres fallen.

Wenn es dann los geht, rechnet Golly mit einer Bauzeit von insgesamt rund zehn Monaten. „Wir müssen zunächst die neue Rechtsabbiegespur zur Kardinal-von-Galen-Straße bauen, das wird rund vier Monate dauern, danach rechnen wir mit einer Bauzeit von sechs Monaten für den neuen Markt.“ Vorher müsse der alte Markt natürlich abgerissen werden. Ein Provisorium – ähnlich wie beim Neubau des Aldi-Marktes an der Saerbecker Straße – sei an dieser Stelle nicht machbar. „Wir suchen nach einer Ausweichfläche, aber das ist in diesem Bereich eher schwierig“, sagte Golly.

Der Markt hat bislang eine Verkaufsfläche von 752 Quadratmeter. „Nach erfolgter Abriss- und der Neubaumaßnahme wird der Aldi-Markt eine Verkaufsfläche von 1075 Quadratmeter haben“, erklärte Golly.

Bei der Zufahrt zum künftigen neuen Markt bleibt wohl alles beim Status Quo. Ein angedachter Kreisverkehr erwies sich als nicht machbar.

Aber: Für die Fahrradfahrer in diesem Bereich gibt es gute Nachrichten. „Wir konnten vom Bereich des Parkplatzes des Hagebaumarktes einen 1,50 Meter breiten Streifen erwerben und werden in diesem Bereich einen zweiseitig befahrbaren Radweg anlegen“, erklärte André Kintrup, Geschäftsbereichsleiter Verkehr und Grün bei den Technischen Betrieben Greven.

Heißt: Künftig können Fahrradfahrer ganz legal die verbreiteret Radspur vor dem Hagebaumarkt zweispurig befahren, in Höhe der Philipp-Manz-Straße wird dann eine Überquerungshilfe eingerichtet. „Und in diesem Zuge kann dann die Ampelanlage zur Nordwalder Straße so geschaltet werden, dass die Radfahrer in einem Zug passieren können und nicht auf der kleinen Verkehrsinsel auf grün warten müssen“, verdeutlichte Kintrup.

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