Greven

Die Sondermülldeponie in der Weiner-Bauerschaft wurde 1977 eröffnet. Bis 2001 wurden dort circa 800 000 Tonnen Industrieabfälle eingelagert. Seitdem befindet sich die Anlage in der sogenannten Stilllegungsphase. Bis 2005 wurden noch weitere Abfälle (Ersatzbaustoffe) eingebracht. Im Jahr 2006 wurde die Oberflächenabdichtung abgeschlossen. Im selben Jahr kamen zwei Mitarbeiter einer Spezialfirma bei Reinigungsarbeiten an einem Sickerwassertank ums Leben. Titel

Donnerstag, 05.09.2019, 16:26 Uhr

Die Sondermülldeponie in der Weiner-Bauerschaft wurde 1977 eröffnet. Bis 2001 wurden dort circa 800 000 Tonnen Industrieabfälle eingelagert. Seitdem befindet sich die Anlage in der sogenannten Stilllegungsphase. Bis 2005 wurden noch weitere Abfälle (Ersatzbaustoffe) eingebracht. Im Jahr 2006 wurde die Oberflächenabdichtung abgeschlossen. Im selben Jahr kamen zwei Mitarbeiter einer Spezialfirma bei Reinigungsarbeiten an einem Sickerwassertank ums Leben.

Im Herbst 2015 wurde bekannt, dass gegen die Deponiebetreiber GMU ein vorläufiges Insolvenzverfahren eingeleitet wurde. Das eigentliche Verfahren wurde dann 2017 eröffnet. Die GMU hat damals eine Sicherheitsleistung hinterlegt, aus der laut Bezirksregierung noch rund vier Millionen Euro zur Verfügung standen, die insolvenzfest sind. Ist diese Summe aufgebraucht, kommt das Land – und damit der Steuerzahler – für die erforderlichen Arbeiten auf der Deponie auf. Eine gesetzliche Regelung, die in solchen Fällen deutlich höhere Sicherheitsleistungen vorsieht, trat erst 2002 in Kraft – zu spät für die Ochtruper Deponie, die sich zu diesem Zeitpunkt schon in der Stilllegung befand.

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