Freilichtbühne beendet Saison mit Besucherzahl-Bestwert / Stücke für 2020 stehen fest
Ein Sommer der Rekorde

Reckenfeld -

Einen neuen Allzeit-Besucher-Rekord hat die Freilichtbühne Reckenfeld eingefahren: 22 826 Zuschauer haben die Bühnen-Aktiven in der just beendeten Sommersaison gezählt. Das sind über 1000 Besucher mehr als im bisherigen Rekord-Sommer 2017 (21 723 Besucher). Im Jahr 2018 sahen sich 19 832 Menschen eine Aufführung an.

Mittwoch, 18.09.2019, 06:31 Uhr aktualisiert: 18.09.2019, 06:40 Uhr
Volles Haus: Viele Aufführungen waren komplett oder zumindest annähend ausverkauft, was sich zu Rekord-Besucherzahlen summierte.
Volles Haus: Viele Aufführungen waren komplett oder zumindest annähend ausverkauft, was sich zu Rekord-Besucherzahlen summierte. Foto: Axel Engels

Dass es ein sehr gutes Jahr und die magische 20 000er-Marke geknackt werden würde, war schon klar, als vor einigen Wochen Regierungspräsidentin Dorothee Feller für einen Informationsbesuch zu Gast war. Der Rekord war da allerdings noch nicht absehbar. Mit den letzten Vorstellungen am vergangenen Wochenende brachte die Bühne nun aber den Rekord in trockene Tücher.

Wie üblich steuerte das Kinderstück den Löwenanteil bei: 11 558 Besucher wollten „Die Kleine Hexe“ (19 Termine) sehen. Kein absoluter Bestwert, aber eine „sehr gute“ Resonanz, wie Bühnen-Geschäftsführerin Petra Niepel betont. Das Musical „Ein Käfig voller Narren“ (zwölf Termine) kam auf 6244 Besucher, ein außerordentlich gutes Ergebnis. „So viele Gäste hatten wir noch nie bei einem Erwachsenenstück“, freut sich die Geschäftsführerin. Die „Pension Schöller“ (sechs Termine) kam auf 3705 Besucher, ebenfalls ein sehr guter Wert. Fast alle Vorstellungen waren ganz oder nahezu ausverkauft.

Die „Dietutnix“-Gastspiele (zwei Termine) lockten 1319 Zuschauer zur Bühne. Unter dem Strich haben alle Stücke „geliefert“. Es gab nicht den einen Renner, sondern alle Stücke haben zum Gesamterfolg beigetragen. Natürlich spielte der Bühne auch der trockene Sommer in die Karten. Lediglich eine Vorstellung vom „Käfig voller Narren“ musste regenbedingt unterbrochen werden. Ansonsten gab es maximal kurze Nieseleinlagen.

Nach der Saison ist vor der Saison: Zuschauer, die am vergangenen Wochenende die jeweils letzten Vorstellungen des Kinderstücks und des Musicals besucht haben, erfuhren als erste, auf welche Stücke sich die Besucher im Jahr 2020 freuen dürfen. Für die Kinder wird „Ritter Rost“ vorbereitet, als Musical haben die Freilichtbühnen-Aktiven Monty Python’s „Spamalot“ ausgewählt. Besucher der Dernière von „Ein Käfig voller Narren“ bekamen am Freitagabend schon einen ersten Spamalot-Ausschnitt präsentiert. Svenja Niepel trug ein Stück vor, das sie bereits aus einer bühneneigenen Musical-Night im Repertoire hatte. Das satirische Musical basiert auf „Die Ritter der Kokosnuss“.

Dass beide Stücke das Ritter-Thema aufgreifen, ist natürlich kein Zufall. Ziel ist es, Synergien beim Bühnenbau zu nutzen. Zudem hoffen die Bühnen-Aktiven, auf diese Weise auch den Umbau-Aufwand zwischen den Aufführungen etwas eingrenzen zu können.

Ob es ein drittes Stück geben wird ist noch nicht entschieden. Es ist aber durchaus wahrscheinlich. „Ich gehe von einer Wiederauflage eines Stückes aus diesem Jahr aus“, sagt Petra Niepel. Ob „Pension Schöller“ oder „Käfig voller Narren“ (hier konnten speziell gegen Saisonende nicht alle Kartenwünsche erfüllt werden), muss sich zeigen. Angedacht sind fünf Spieltermine.

Nun, da die Anspannung der Saison abfällt, haben sich alle erstmal eine Pause verdient. Am 3. Oktober steht dann die Abschlussfeier für alle Bühnen-Aktiven an. Grund zum Feiern gibt es ausgangs einer Rekord-Saison allemal. Und sobald die Regisseure für die neuen Stücke feststehen, dürfte ab Dezember oder spätestens Januar die Vorbereitung der neuen Saison Fahrt aufnehmen.

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