„GoodNightFolks“ in der Christuskirche
Irish-Folk-Party für den Außenanstrich

Greven -

„GoodNightFolks“ spielte am Samstag in der Christuskirche. Ein Benefizkonzert mit dessen Einnahmen ein Teil des Fassadenanstrichs der Kirche finanziert werden soll.

Sonntag, 29.09.2019, 14:40 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 17:35 Uhr
„GoodNightFolks“ begeisterten in der Christuskirche und brachten einen irischen Folk-Kracher nach dem nächsten.
„GoodNightFolks“ begeisterten in der Christuskirche und brachten einen irischen Folk-Kracher nach dem nächsten. Foto: Ulrich Coppel

2002/ 2003 kamen Hinnerk Willenbrink und Christian Pieper bei einer gemeinsamen Irlandreise auf den Geschmack. In den Pubs und Bars auf der Insel feierten sie, tranken vermutlich eine Biersorte mit starker Hopfennote, und hörten dazu die berühmte irische Folkmusik. Wieder daheim in Greven haben sie sich gedacht: Das machen wir jetzt selber auch, und fingen an irische Songs zu spielen. Damit war die Band perfekt. Ihr Name: „GoodNightFolks“. Zehn bis 15 Konzerte spielen die Musiker seither zusammen jährlich. Konzertreisen führten sie bisher auch nach Polen, Österreich und in die benachbarten Niederlande. Am Samstagabend gab es zugunsten des anstehenden Außenseiten-Neuanstrichs der Christuskirche ein Heimspiel im selbigen ausverkauften Gotteshaus.

Punkt 20 Uhr stimmte Leadsänger Hinnerk Willenbrink mit seiner kräftigen Stimme die ersten Töne von „My hearts tonight in Ireland“ an, während sich zahlreiche Gäste irisches Dosenbier gönnten.

Die irisch-folkigen instrumental-Akzente setzt die Band nicht mit den Irland-typischen Harfen, Flöten oder Fiddles, sondern mit van Aakens Akkordeon, oder Burgholz Mandoline, oder sogar dessen griechischer Bouzouki. Bei den vielen sanften Balladen setzte der sich and E-Piano und ließ damit Akkorde fließen. Bald schon gab es die ersten Jubelrufe, und stürmischen Applaus. „GoodNightFolks“ haben in Greven zahlreiche Fans.

Routiniert und souverän lieferten die Musiker mit jedem ihrer Stücke beste Unterhaltung. Erst in der zweiten Hälfte erklangen Mega-Hits, wie „Dirty old Town“, und als krönender Abschluss, wie konnte es anders sein, „Whiskey in the jar“.

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