Schlüsselübergabe Leiterwagen für die Feuerwehr
Jetzt kann sie auch einknicken

Greven -

Im feierlichen Rahmen wurde am Sonntagvormittag der neue Leiterwagen an die Feuerwehr übergeben. das neue Fahrzeug kostet rund 600 000 Euro und löst nach 22 Jahren seinen Vorgänger ab. Die drei älteren Vorgänger konnten auf dem Marktplatz besichtigt werden

Sonntag, 29.09.2019, 14:42 Uhr
Das ist doch mal ein Anblick: Der neue Leiterwagen der Feuerwehr, eingerahmt von den Vorgängern.
Das ist doch mal ein Anblick: Der neue Leiterwagen der Feuerwehr, eingerahmt von den Vorgängern. Foto: Peter Beckmann

Gibt es da irgendeine Bauernweisheit? Ist das nun gut oder vielleicht nicht so gut? Feuerwehrmann Frank Muhmann hat beschlossen, dass es gut ist. „Wir bekommen jedenfalls jede Menge Segen von oben.“ Aber: Das bisschen Regen am Sonntagvormittag war auch gar nicht so schlimm und verdarb niemandem die Laune. Im Gegenteil: Allgemeine Freude herrschte bei der offiziellen Übergabe der niegelnagelneuen Drehleiter an die Feuerwehr . Nur: Der Kämmerer der Stadt dürfte Schnappatmung bekommen haben.

Ist ja auch nicht wirklich billig, das neue Prachtstück. Ist aber auch ganz viel Handarbeit bei der Herstellung von Nöten. Aber für 600 000 Euro kann man schon das ein oder andere Brötchen kaufen. Nur: Was muss, das muss. Denn die alte Leiter hat inzwischen 22 Jahre auf dem Buckel und „ist technisch nicht mehr auf dem neusten Stand, die Reparaturen werden immer teurer“, erklärte Sebastian Greufe bei seinem ersten öffentlichen Auftritt als kommissarischer Leiter der Freiwilligen Feuerwehr.

Feierliche Übergabe des neuen Leiterwagens an die Grevener Feuerwehr

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Was das neue Ding alles so kann – das ist schon beachtlich. Bei der Rettungshöhe hat sich nicht viel getan. Aber der Korb vorne kann zum einen vier Leute transportieren und kann zum anderen eingeknickt werden. Sprich: Ein Teil der Leiter samt Korb kann auch hinter ein Hindernis abgesenkt werden. Und damit der „Leiter-Führer“ auch sieht, wohin es geht, gibt es am Korb eine Kamera, die die Bilder direkt auf den Bedienungsmonitor sendet.

Bürgermeister Peter Vennemeyer hatte in jungen Feuerwehr-Jahren noch mit dem Vor-Vor-Vorgänger der Leiter zu tun. „Die neue Leiter ist ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung des Brandschutzes in unserer Stadt“, sagte er und vergaß natürlich nicht, sich bei den vielen Freiwilligen – nicht nur bei der Feuerwehr – für ihr Engagement zu bedanken.

Zum Schluss wurde der neue Leiterwagen dann noch ein wenig nasser. Pfarrer Klaus Lunemann segnete das neue Auto und kam dann seinem obersten Chef ein wenig näher. Denn genau wie der Bürgermeister vorher durfte er mal testen, wie hoch hoch ist. Und selbst auf Augenhöhe mit der Kirchturmuhr wirkte der Kirchenmann doch sehr entspannt. „Erstaunlich, wie ruhig die Leiter steht“, freute er sich.

Und dann wurde die neue Leiter, die von den drei Vorgängermodellen eingerahmt wurde, von Zuschauern und natürlich auch von Feuerwehrmännern und -frauen mit Hefelimo begossen.

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