Gesamtschüler bei „Fridays for future“
„Die Dinos dachten auch, sie hätten noch Zeit“

Greven -

Im Rahmen der Projektwoche „Politik zum Anfassen“ des achten Jahrgangs befassten sich drei Klassen der Nelson-Mandela-Gesamtschule Greven mit der Bewegung „Fridays for Future“, die 2018 mit der fünfzehnjährigen Schülerin und Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg begann.

Dienstag, 01.10.2019, 12:31 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 12:40 Uhr
Die Schüler der Projektgruppe nahmen am globalen Protesttag am 20. September in Münster an der Demo teil.
Die Schüler der Projektgruppe nahmen am globalen Protesttag am 20. September in Münster an der Demo teil. Foto: Privat

Angeleitet von Frau Fuchs und den beiden Lehramtsanwärterinnen Frau Peters und Frau Zühlsdorf war das Ziel des Projekts, dass sich die Schüler kritisch mit „ Fridays for Future “ auseinandersetzen, um begründet Stellung zu beziehen, ob sie die Bewegung unterstützen oder nicht.

Da der Kenntnisstand sehr unterschiedlich war, zum Beispiel über die Forderungen der Bewegung, die Person Greta Thunberg , das Pariser Abkommen, Fachbegriffe wie „Treibhausgase“, „CO-Emissionen“, „fossile Brennstoffe“, „Nettonull“ u.a.m., hatten die Schüler die Möglichkeit im Laufe des Vormittags auf unterschiedliche Weise zu arbeiten.

Sie konnten entweder vorgegebene Internetseiten besuchen, um sich zu informieren und um ihr Wissen anschließend in einem Kahoot-Quiz spielerisch zu überprüfen.

Alternativ konnten sie sich mit den Reden von Greta Thunberg auseinandersetzen, sie analysieren, zentrale Aussagen herausfinden und deren Bedeutung in eigenen Worten wiedergeben.

Eine dritte Gruppe führte ein Interview mit dem Ratsmitglied der Grünen der Stadt Greven, Lore Hauschild , und zwei Schülerinnen der Stufe (Emma 8e und Finja 8d), die sich schon länger mit diesem Thema beschäftigten, das sie gemeinsam vorbereitet hatten. Alle Schüler setzten sich dabei auch mit Kritikpunkten an der Bewegung auseinander.

Am Ende konnten die Schüler der Projektgruppe als Unterrichtsgang am globalen Protesttag am 20. September in Münster teilnehmen. Um ihren Protest dabei auch sichtbar zu machen, wurden in einem „Artspace“ eigene Plakate gestaltet.

Begleitet von Stufenleiter und Politiklehrer Herrn Bappert, Herrn Klose, Klassenlehrer der 8a, Frau Hauschild und Frau Peters, Referendarin und zukünftige Politiklehrerin, fuhren 31 Schüler aus verschiedenen Klassen am Freitag nach Münster, um sich den insgesamt etwa 20 000 friedlichen Demonstranten anzuschließen.

Hinterher nach ihren spontanen Eindrücken befragt, antworteten die Jugendlichen, dass sie die vielen kreativen und aufwendig gestalteten Plakatbotschaften sehr beeindruckt hätten. Ein Schüler beschrieb die „vielen Menschen, die wie in einer großen Familie“ unterwegs waren, „die mit etwas unzufrieden sind“.

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