Mezzomar eröffnet in einer Woche
Italienisch – aber ohne Cantare

Greven -

Ab Donnerstag kommender Woche kann an der Alten Münsterstraße im „Haus am Stadtbrunnen“ geschlemmt werden. Dann eröffnet im Schlüter-Rundbau das Restaurant „Mezzomar“.

Mittwoch, 02.10.2019, 14:41 Uhr aktualisiert: 02.10.2019, 15:00 Uhr
Sie haben Spaß in den Backen und noch einiges an Arbeit vor sich: Claus Schlüter, Paolo Tornetta (CEO Mezzomar), Vasilis Toxavidis (Betreiber des Restaurants in Greven) und Hakan Cankaya (Betriebsleiter Mezzomar).
Sie haben Spaß in den Backen und noch einiges an Arbeit vor sich: Claus Schlüter, Paolo Tornetta (CEO Mezzomar), Vasilis Toxavidis (Betreiber des Restaurants in Greven) und Hakan Cankaya (Betriebsleiter Mezzomar). Foto: Peter Beckmann

In diesen Zeiten ein neues Restaurant eröffnen? Nicht einfach. Denn: Personal für die Gastronomie zu finden, ist eine Herkules-Aufgabe. „Sehr, sehr schwer“, sagt auch Paolo Tornetta , CEO der Restaurantkette Mezzomar. Und zwar so schwer, dass er seine Beziehungen in die Heimat hat spielen lassen müssen. „Fünf unserer Köche müssen aus Italien kommen“, sagt er. Aber: Das passt natürlich hervorragend. Denn „original Italienisch“ hat sich das Unternehmen als erstes Gebot auf die Fahne geschrieben.

Ok, nicht alles kommt aus Italien. Vasilis Toxavidis zum Beispiel, der das Restaurant in Greven betreibt, ist – sagen wir es mal so – ein „griechischer Italiener“. Aber: Er ist ein Mann mit ganz viel gastronomischer Erfahrung, hat schließlich jahrelang in Kitzbühl gearbeitet. Er und seine Mitstreiter freuen sich schon auf die kommende Woche. Denn ab Donnerstag kann an der Alten Münsterstraße im „Haus am Stadtbrunnen“ geschlemmt werden.

Warum das Haus so heißt, kann der Besucher des Restaurant innen begutachten. Denn dort unter einer – hoffentlich haltbaren – Scheibe ist eben dieser Stadtbrunnen zu besichtigen. „Den hätte man auch zuschütten können, wir wollten ihn aber erhalten“, verdeutlicht Bauherr Claus Schlüter vom gleichnamigen Immobilien-Unternehmen.

Rund drei Monate wurde an der sehr hochwertigen Einrichtung und der Kücheneinrichtung gewerkelt. Noch immer ist einiges zu tun. Aber alle sind sich sicher: „Wir werden pünktlich fertig.“ Und dann kann man in dem Restaurant morgens ab 9 Uhr das Frühstücksbüfett genießen. „Das größte Frühstücksbüfett Grevens“, versichert Tornetta. Ab 11.30 Uhr kann man zu Mittag essen, ab 14.30 Uhr gibt es diverse Kuchen, Strudel und Waffeln und ab 18 Uhr kann aus der Abendkarte bestellt werden. „Wir haben auch immer saisonale Gerichte auf der Karte.“ Dazu gibt es viele Getränke und leckere Cocktails. Und: „Bei uns gibt es keine italienische Musik“, verspricht Toxavidis. Also nix mit Amore und Cantare, die Gäste werden mit ruhiger und entspanter Loungemusik berieselt. Aber sonst: Alles frisch, alles wirklich aus Italien, super Qualität, versprechen die Männer.

Insgesamt finden im Restaurant 140 Besucher Platz, im Sommer ist eine Terrasse mit rund 100 Plätzen angedacht.

Doch bis zum Donnerstag, 10. Oktober, gibt es noch Einiges zu tun. Und dann muss sich der CEO um die neu geplanten Mezzomar-Restaurants neun und zehn in Mühlheim und am Dümmer See kümmern . . .

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