Weniger Müll bei Clean-Up-Aktion gesammelt
Die Aufräumaktion zeigt Wirkung

Reckenfeld -

„Ich denke, es waren fast hundert Menschen hier“, erzählt Jürgen Otto vom Bürgerverein (ReBüVe) und fragt bei seinem Bruder Willy Otto noch einmal nach. Dieser bestätigt: „Es waren bestimmt 100 und wahrscheinlich noch ein paar mehr.“ Am Samstag versammelten sich viele Reckenfelder zum zehnten Jubiläum der Clean-Up-Aktion des ReBüVe.

Montag, 07.10.2019, 12:22 Uhr aktualisiert: 07.10.2019, 13:00 Uhr
Mit Warnwesten ausgestattet posierten die Teilnehmer am Samstagvormittag, bevor es mit der Clean-Up-Aktion losging.
Mit Warnwesten ausgestattet posierten die Teilnehmer am Samstagvormittag, bevor es mit der Clean-Up-Aktion losging. Foto: Willy Otto

Diese findet zweimal jährlich statt – jeweils vor dem Maifest beziehungsweise dem Erntedankfest. „Diesmal ging es zum Erntedankfest nicht, weil ich Urlaub hatte“, scherzt Jürgen Otto .

Um 10.30 Uhr trafen sich die Reckenfelder an der alten Hauptschule und fanden sich in Gruppen zusammen. Jede hatte einen Kapitän und wurde mit Warnwesten, Mülltüten und Greifzangen ausgestattet. Danach wurde jeder Gruppe eine Strecke zugeteilt. „Wir waren sogar am Max-Clemens-Kanal auf Nordwalder Gebiet“, erklärt Willy Otto . Nachdem die Beteiligten so viel Müll wie möglich beseitigt haben, kehrten sie wieder zurück zur ehemaligen Hauptschule und konnten sich dort mit Bratwürsten und diversen Warm- und Kaltgetränken stärken. Was diesmal auffällig war – sehr viele Kinder haben teilgenommen. Doch auch einige ältere Reckenfelder halfen beim Müll aufsammeln. Die älteste Teilnehmerin, mit einem stolzen Alter von 88 Jahren, war Zdenka Cejka.

Jürgen Otto erklärt: „Es war diesmal weniger Müll. In den Wohngebieten in Reckenfeld war praktisch kein Müll zu erkennen.“ Der Müll wurde hauptsächlich an den Hauptstraßen gefunden. „Es hat etwas bewirkt. Früher haben wir ganze Möbel gefunden, dies Jahr zum Glück nicht“, ergänzt Heinz Zurheide.

Doch zum zehnten Jubiläum wurde nicht nur Müll gesammelt. Ab 13.30 Uhr gab es einige Aktionen, die mit verschiedenen Preisen belohnt wurden. „Grundsätzlich sind alle Preise von Sponsoren aus Reckenfeld“, meint Jürgen Otto. Jeder Teilnehmer beziehungsweise jede Familie bekam wiederverwendbare Obstbeutel, damit man die noch präsenten Plastikbeutel in den Einkaufsmärkten nicht mehr verwenden muss.

Obstbeutel - als Überraschung für jeden Teilnehmer bzw. jede Familie.

Obstbeutel - als Überraschung für jeden Teilnehmer bzw. jede Familie. Foto: Sina-Marie Hofmann

Der ReBüVe initiierte einen Malwettbewerb zum Thema „Umwelt und Klimaschutz“. In der Kategorie bis zu sieben Jahre erhielten sie 20 Beiträge, in der von acht bis zwölf Jahre 27. Das Ergebnis der Jury: Den ersten Platz im Malwettbewerb bis sieben Jahre gewann Janes Kolmsee. Auf dem zweiten Platz ist Carla Daubitz und auf Platz drei Rieke Schneider. Im Altern von acht bis zwölf Jahren gewann Amelie Szzerba vor Luisa Hartmann und Milena Ernst. Die Kindergärten „Unter dem Regenbogen“ und „Reckenfelder Rasselbande“ reichten eigens kreierte Kunstwerke ein, die zusätzlich mit einem Gutschein für den allseits beliebten Eiswagen und Gesellschaftsspielen ausgezeichnet wurden.

Die anwesenden Gewinner des Malwettbewerbs.

Die anwesenden Gewinner des Malwettbewerbs. Foto: Sina-Marie Hofmann

Ein weiterer Programmpunkt, den sich der ReBüVe ausgedacht hat, war die Schätzaktion: „Wie viel Müll haben wir bisher bei unseren Clean-Up-Aktionen gesammelt?“ Am nächsten an die 6080 Kilogramm Müll schätzte Jan Wagner, der einen Gutschein für einen Jahresbeitrag im Wert von circa 596 Euro im Fitness Studio Delta gewonnen hat. Zuletzt kämpften Jung und Alt gegeneinander bei dem allseits beliebten Torwandschießen. Schlussendlich gab es zwei erste Plätze, nämlich Magomed Khasarov und Dennis Klück, die jeweils 50 Euro Preisgeld gewannen. Den dritten Platz, trotzt kaputter Hüfte, belegte Robert Hofmann, der mit zehn Euro mehr in der Geldbörse nach Hause ging.

Die Gewinner des Torwandschießens Magomed Khasarov, Dennis Klück und Robert Hofmann.

Die Gewinner des Torwandschießens Magomed Khasarov, Dennis Klück und Robert Hofmann. Foto: Sina-Marie Hofmann

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