Gebäude in Greven sind im Durchschnitt 41 Jahre alt
In Renovierung von Wohnungen wird investiert

Greven -

Ein Wohngebäude in Greven ist im Durchschnitt rund 41 Jahre alt – es stammt rechnerisch aus dem Jahr 1978. Im gesamten Kreis Steinfurt liegt der Schnitt bei 44 Jahren.

Montag, 07.10.2019, 14:00 Uhr
Die Gebäude in Greven sind in vielen Fällen durch eine Renovierung deutlich aufzuwerten.
Die Gebäude in Greven sind in vielen Fällen durch eine Renovierung deutlich aufzuwerten. Foto: Günter Benning

Zwar werden Immobilien von ihren Besitzern meist schon deshalb in gutem Zustand gehalten, um den Wert zu sichern. Dies ergab eine Übersicht, die von er Landesbausparkasse (LBS) herausgegeben wurde.

Aktuell sieht LBS-Gebietsleiter Christof Woltering laut Pressemitteilung aber den besonderen Trend, dass auch größere Modernisierungen in Angriff genommen werden, die auf die Senkung des Energieverbrauchs zielen: „Je weniger Zinsen es auf den Spargroschen gibt, desto mehr investieren die Menschen in ihr eigenes Zuhause oder eine vermietete Wohnung. Sie senken langfristig ihre Betriebskosten und schaffen so einen zusätzlichen Baustein für ihre Altersvorsorge.“

Ein Fünftel der Selbstnutzer und fast ein Drittel der Vermieter sehen für ihre Immobilie derzeit hohen Modernisierungsbedarf. Das ergab die aktuelle Online-Umfrage „LBS Modernisierungstrends“, bei der laut Mitteilung über 2000 Hausbesitzer in NRW befragt wurden.

„An erster Stelle steht dabei der Wunsch nach einem komfortablen Bad, gefolgt von der Erneuerung von Fenster und Türen sowie der Heizung“, so Woltering. Das sei in der Regel mit überschaubarem Aufwand umzusetzen.   Die Erfahrung des Immobilienexperten ist, dass aktuell das Interesse auch an größeren Maßnahmen steigt, wie zum Beispiel zur Dämmung des Gebäudes oder für einen barrierearmen Umbau. „Spargeld verliert derzeit täglich an Wert. Mit der sogenannten Dämmrendite habe ich gleich mehrere Anlagealternativen: Meine Betriebskosten sinken dauerhaft, und der Wert der Immobilie steigt wie der Wohnkomfort“, so Woltering.

Neben den günstigen Bauzinsen gibt es vielfältige staatliche Förderprogramme für die Modernisierung. Allerdings ergab die Umfrage hier Nachholbedarf in der Ausgestaltung: 30 Prozent der Eigentümer und sogar 58 Prozent der Vermieter empfinden die Anträge bisher als zu bürokratisch und umständlich. „Eine seriöse Finanzierungsberatung umfasst auch die Prüfung aller Zuschussmöglichkeiten", empfiehlt Woltering. 

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Das Gebäudealter basiert auf dem Median-Wert in Greven aus dem Zensus 2011, aktuellere Daten liegen nicht vor. Das genannte Alter wurde auf das Jahr 2019 fortgeschrieben.

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