Neues Zuhause für Bienenvölker am Fiege-Standort Greven
Bienen retten und Honig ernten

Greven -

Keine Angst vor Bienen: Bei Fiege tut man was für die Völker. An mehreren Standorten wurden Bienenkästen aufgestellt.

Donnerstag, 10.10.2019, 10:49 Uhr
Jan Fiege (rechts) und seine Kollegen Stephanie Himmelspach und Marc Borgmann (Zweiter von rechts) haben die Bienenvölker bei Fiege in Greven in Empfang genommen. Frederik Idem von der Firma „beefuture“ hat die Bienen aus Bayern an vier Fiege-Standorten angesiedelt und kümmert sich darum, dass sie sich schon bald heimisch fühlen.
Jan Fiege (rechts) und seine Kollegen Stephanie Himmelspach und Marc Borgmann (Zweiter von rechts) haben die Bienenvölker bei Fiege in Greven in Empfang genommen. Frederik Idem von der Firma „beefuture“ hat die Bienen aus Bayern an vier Fiege-Standorten angesiedelt und kümmert sich darum, dass sie sich schon bald heimisch fühlen. Foto: Fiege

Das Bienensterben ist ein weltweites Problem, die Bienenpopulation geht dramatisch zurück. Dabei ist die Biene für unser Ökosystem von entscheidender Bedeutung. Bienen und andere Blütenbestäuber tragen wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn sie sorgen für die Verbreitung hunderttausende Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind.

Fiege hat deshalb jetzt fünf Bienenvölker an vier Standorten angesiedelt und lässt diese durch eine Kooperation mit dem Unternehmen „beefuture“ nachhaltig pflegen. Fiege investiert hierfür laut eigener Pressemitteilung eine Summe von mehr als 10 000 Euro jährlich.

An den Fiege-Standorten Mönchengladbach, Ibbenbüren, Erfurt und Greven sind in den vergangenen Tagen die Bienenvölker eingezogen. Das Unternehmen „beefuture“ aus Ulm hat an den Niederlassungen Bienenstöcke aufgestellt und die Bienen aus Bayern mitgebracht. Die ausgebildeten Imker von „beefuture“ werden in regelmäßigen Abständen nach den Bienenvölkern schauen, die Bienenstöcke pflegen und den Honig ernten.

„Die Bienen werden in einem Umkreis von 5 Kilometern nach Nahrung suchen und ihr Volk weiter kultivieren“, erklärte Frederik Item von „beefuture“ bei der Aufstellung des Bienenvolks in Greven, dem auch Jan Fiege, Managing Director Real Estate, beiwohnte.

„Wir fühlen uns als Unternehmen dem Umweltschutz verpflichtet“, sagt Jan Fiege zu dem Hintergrund der Ansiedlung der Bienenvölker bei Fiege. „Dies ist eine sehr schöne Möglichkeit, etwas für den Naturschutz zu tun, und es sorgt auch für Aufmerksamkeit über das Thema Bienensterben bei unseren Mitarbeitern oder weiteren Gästen an unseren Standorten, die die Bienenkästen hier stehen sehen.“

Tatsächlich summte es rund um die Bienenkästen, nachdem der Imker das Bienenvolk in seiner neuen Umgebung freigelassen hatte. „Die Bienen erkunden jetzt erstmal ihr neues Zuhause und fliegen umher, auf der Suche nach Nahrung“, beschreibt Frederik Item, womit sich die Bienen an den ersten Tagen beschäftigen. „Ungefähr 15 Mal im Jahr wird ein Imker von ‚beefuture‘ bei den Bienen nach dem Rechten sehen, in den anstehenden Wintermonaten seltener, im Sommer dann häufiger“, so Frederik Item. Dazu gehört auch die Honigernte, auch wenn dies nicht im Fokus steht. „Wirtschaftlich ist das natürlich nicht, aber die Bienen werden pro Volk zwischen 10 und 15 Kilogramm Honig produzieren – und der ist dann wirklich ganz aus der Region.“

Im kommenden Jahr wird es also eine exklusive Menge an Fiege-Honig geben. „Ob wir den dann für einen guten Zweck versteigern oder verschenken, wissen wir noch nicht. Wir sind erstmal froh, wenn die Bienen sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen und sich eventuell weitere Völker ansiedeln“, sagt Jan Fiege.

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