Pflegeaktion der Naturschutzstiftung
Schweißtreibend und lohnend

Greven -

Weg mit den Büschen! In den Püppkesbergen räumten Naturschützer auf. Die Heide soll wiederkommen.

Donnerstag, 10.10.2019, 11:50 Uhr aktualisiert: 10.10.2019, 12:00 Uhr
Eine rund 20-köpfige Truppe rückte der Brombeere auf den offenen Sandflächen in den Püppkesbergen zu Leibe.
Eine rund 20-köpfige Truppe rückte der Brombeere auf den offenen Sandflächen in den Püppkesbergen zu Leibe. Foto: Kreis Steinfurt

„Wo sollen wir anfangen?“ Diese Frage von Frank Müller am Samstagmorgen in den Püppkesbergen auf der Binnendünenfläche der Naturschutzstiftung des Kreises Steinfurt bezog sich weniger auf den konkreten Ort des anstehenden Pflegeeinsatzes. Vielmehr stand sie für die große Arbeitsbereitschaft der rund 20-köpfigen Truppe, die sich eingefunden hatte, um erneut der Brombeere auf den offenen Sandflächen zu Leibe zu rücken.

Udo Schneiders , Geschäftsführer der Naturschutzstiftung, und Dr. Peter Schwartze , Leiter der Biologischen Station Kreis Steinfurt, hatten zu diesem Arbeitseinsatz eingeladen und waren hocherfreut über die erneut gestiegene Zahl an Helfern. Zwölf Bürger aus Greven und Umgebung unterstützen die Mitarbeiter von Kreis, Stiftung und Biologischer Station.

Unter den Helfern war bereits auch der Nachwuchs vertreten: Simon und Jacob Junge aus Saerbeck waren mit ihren Eltern, Anna und Jan Junge, „angereist“ und verstärkten das Team. Ihnen hatten es vor allem die aufgelaufenen Kiefern- und Birkensämlinge angetan, die sie mit Spaten und Hacke ausgruben – und zur Freude der Eltern – mit nach Hause nahmen. Später stießen auch noch Katharina Pape und ihre Mutter Iris Pape dazu.

Zwischenzeitlich informierte Schwartze die Helfer über die guten Entwicklungen in diesem besonderen Lebensraum. „Silbergrasfluren und Besenheidebestände nehmen deutlich zu. Und im Frühjahr konnten Hunderte von Sandbienen beobachtet werden, die hier ihre Brutlöcher gegraben hatten“, beschrieb Schwartze die gegenwärtige Situation.

Am Ende der Aktion dankte Schneiders den Akteuren mit einem zweiten Frühstück für die schweißtreibende, aber überaus lohnenswerte Arbeit.

Viele der Mitwirkenden waren schon bei den vorherigen Arbeitseinsätzen dabei gewesen und verabschiedeten sich mit den Worten: „Wann setzen wir im kommenden Jahr die Arbeit fort?“ Hierzu werde rechtzeitig informiert, versprachen Schneiders und Schwartze unisono.

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