Elftes Apfelfest auf dem Bioland-Apfelhof Helmig
Mehr als nur Apfelsaft

Schmedehausen -

Wie man sieht: Es wurden auch Körbe für Äpfel geflochten. Beim Apfelfest auf dem Hof Helmig war wieder reger Betrieb.

Samstag, 05.10.2019, 09:35 Uhr
Der Heimatverein zeigte, wie früher Körbe geflochten wurden.
Der Heimatverein zeigte, wie früher Körbe geflochten wurden. Foto: Pia Weinekötter

Das könnte ein Jamba sein“, vermutet Pomologe Dr. Jens Pallas . „Ist auf jeden Fall ein Frühapfel“ stimmt ihm sein Kollege Christian Blom zu.

Das Angebot der beiden Vertreter des Pomologen-Verbandes zur Bestimmung alter Apfelsorten wird rege genutzt. „Wir haben bisher etwa 40 Sorten bestimmen können und geben weitere zehn Sorten zur näheren Untersuchung an die Zentrale“, erklärt der Pomologe am Sonntag gegen 14 Uhr.

Eine umfassende Apfel-Ausstellung des NABU informierte parallel über die Sortenvielfalt. „Es gab weltweit mal über 20 000 Sorten, aber in den Geschäften findet man heute gerade mal ein Dutzend Sorten“, erläutert Apfelbauer Alfred Helmig .

Apfelfest in der Bauerschaft

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  • Imker_Johannes Reppenhorst

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  • Jutta und Karl-Heinz_Bäumler

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  • Alfred und Susanne_Helmig

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  • Foto: Herzenswünsche
  • Foto: Peter Beckmann
  • Foto: Pia Weinekötter
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Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum sich am Sonntag so viele Interessierte auf den Weg nach Schmedehausen zum Apfelfest auf dem Bioland-Apfelhof von Alfred Helmig gemacht haben.

Ob mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, das dann perfekt organisiert auf der großen Wiese parkt, dem Apfelbauern merkt man die gute und langjährige Organisation eines solchen Events an. „Im vergangenen Jahr auf dem zehnten Apfelfest lag der Termin vor den Herbstferien – da hatten wir über 1000 Besucher“, berichtet Alfred Helmig, der sich auch mit der Bilanz des heutigen Tages mit mittags bereits rund 500 Besuchern sehr gut zufrieden zeigte.

Denn das Programm des elften Apfelfestes konnte sich sehen lassen. Viele ehrenamtliche Helfer sorgen für die Verpflegung der Gäste: ob selbst gebackener Apfelkuchen – natürlich mit Sahne – dazu eine Tasse Kaffee oder ein Glas Bio-Apfelsaft oder Pinkus-Spezialitäten, Würstchen und Fleisch vom Grill oder Brötchen aus dem Lehmofen.

Wem das nicht reichte, der besuchte Event-Köchin Sofia Straten an ihrem Stand und probierte eins der leckeren Bio-Angebote von Tomaten-Brennnessel-Suppe über vegane Kürbis-Apfel-Tarte bis zu süßen oder herzhaften Dinkel-Waffeln.

Viele Stände mit Bio-Produkten boten ein umfassendes Sortiment, das jedes Jahr die vielen Hundert Besucher anlockt.

„Hier findet man ein großes Angebot und hat auch immer nette Gespräche“, berichtet ein Besucher aus Münster.

Das freut den Organisator Alfred Helmig: „Viele Aussteller sind schon seit langen Jahren dabei: zum Beispiel Jutta und Karl-Heinz Bäumler mit ihren Marmeladen und Nüssen, die Schäferei Martin Reckfort mit Lammfell- und Woll-Produkten, der Imker Hubert Reppenhorst mit Bio-Honig und leckerem Honig-Likör oder auch den Nordwalder Korbflechtern.“

Zu den neuen Ausstellern gehören Nicola Ziffus und Hatice Ardic, die handgemachte Kleidung und Taschen nach ihrem eigenen Design anboten.

Diese idyllische Markt-Atmosphäre mit Kinderkarussell und musikalischer Untermalung des Shanty Chores Gimbte lockte am Nachmittag dann auch endlich die Sonne hervor.

Großer Andrang herrschte erwartungsgemäß an der mobilen Saftpresse. Hier konnte man seine eigenen Äpfel zum Waschen, Schreddern und Pressen abgeben und erhielt dann abgefüllt in Fünf-Liter-Kartons seinen eigenen Apfelsaft.

„Der Saft wird auf 80 Grad erhitzt, so bleibt er nach Anbruch bis zu sechs bis acht Wochen und im geschlossenen Karton etwa ein bis zwei Jahre haltbar“, erklärt Norbert Menke vom NABU.

Und in einem Jahr kann man beim nächsten Apfelfest ja wieder seinen eigenen Apfelsaft frisch pressen lassen.

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