Preisbestandteile
Strom wird teurer

Die Preisbestandteile für Strom setzen sich wie folgt zusammen: Zunächst sind da die Kosten, die die Stadtwerke für den Stromerwerb aufbringen müssen: Energie- und Vertriebspreise. Hinzu kommen Netzentgelte, die in etwa mit Transportkosten (Leitungen) gleichzusetzen sind. Zudem müssen Konzessionsabgaben an die Kommune für die Wegenutzung entrichtet werden. Die Stromsteuer wird vom Gesetzgeber festgelegt. Unter der EEG-Umlage versteht man die Vergütung für Anbieter erneuerbarer Energien, zum Beispiel Solar. Die KWK-Umlage steht für Kraftwärmekopplungsanlagen. Hierüber werden Blockheizkraftwerke vergütet. Unter der §19-Strom-NEV-Umlage sind die Kosten für Sonderformen der Netznutzung (Großverbraucher) zusammengefasst. Die Offshore-Netzumlage gilt als Garantie für Hochsee-Windparkbetreiber, wenn beispielsweise noch keine Leitungen verlegt sind. Und die Abschaltbare-Lasten-Umlage dient der Netzstabilität. „Alle Umlagen werden durch die vorgelagerten Netzbetreiber festgelegt“, berichtet Tobias Klingebiel von den Stadtwerken. Für den örtlichen Energieversorger ist das Amprion. Es sei kein Gewinngeschäft, sondern erfülle einen gesellschaftlichen Zweck. Schließlich müsse die Stromversorgung abgesichert werden. Titel

Dienstag, 05.11.2019, 17:22 Uhr

Die Preisbestandteile für Strom setzen sich wie folgt zusammen: Zunächst sind da die Kosten, die die Stadtwerke für den Stromerwerb aufbringen müssen: Energie- und Vertriebspreise. Hinzu kommen Netzentgelte, die in etwa mit Transportkosten (Leitungen) gleichzusetzen sind. Zudem müssen Konzessionsabgaben an die Kommune für die Wegenutzung entrichtet werden. Die Stromsteuer wird vom Gesetzgeber festgelegt. Unter der EEG-Umlage versteht man die Vergütung für Anbieter erneuerbarer Energien, zum Beispiel Solar. Die KWK-Umlage steht für Kraftwärmekopplungsanlagen. Hierüber werden Blockheizkraftwerke vergütet. Unter der §19-Strom-NEV-Umlage sind die Kosten für Sonderformen der Netznutzung (Großverbraucher) zusammengefasst. Die Offshore-Netzumlage gilt als Garantie für Hochsee-Windparkbetreiber, wenn beispielsweise noch keine Leitungen verlegt sind. Und die Abschaltbare-Lasten-Umlage dient der Netzstabilität. „Alle Umlagen werden durch die vorgelagerten Netzbetreiber festgelegt“, berichtet Tobias Klingebiel von den Stadtwerken. Für den örtlichen Energieversorger ist das Amprion. Es sei kein Gewinngeschäft, sondern erfülle einen gesellschaftlichen Zweck. Schließlich müsse die Stromversorgung abgesichert werden.

 

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