Halbjahresprogramm der KI Greven setzt auf Solides und Bewährtes
„Eine Klasse für sich“

Greven -

„Ein anspruchsvolles Programm“, das verspricht Egon Koling für das erste Halbjahr 2020. Die Grevener Kulturinitiative hat wieder Solides und Bewährtes zusammengestellt, dass Fans locken soll: von der Blues Company bis zum verhinderten European Song Contest-Kandidaten Andreas Kümmert.

Samstag, 09.11.2019, 06:55 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 13:40 Uhr
Fördern die KI-Kultur (v.l.) Renate David, Birgit Mulder (Volksbank), Karin Grund (Stadtwerke), Egon Koling, Christiane Dolscheid (Kreissparkasse), Werner Jacobs, Günther Hill, Peter Hamelmann (Greven Marketing).
Fördern die KI-Kultur (v.l.) Renate David, Birgit Mulder (Volksbank), Karin Grund (Stadtwerke), Egon Koling, Christiane Dolscheid (Kreissparkasse), Werner Jacobs, Günther Hill, Peter Hamelmann (Greven Marketing). Foto: Günter Benning

► Die Blues Company starte im Januar. 40 Jahre Erfahrung, 4000 Auftritte, mehr als 20 Alben. Die Truppe um Tosho Todorovic ist ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Blues Louis (Samstag, 18. Januar, 20 Uhr, Kulturschmiede).

►Selbstläufer sind Bernd Vogt und Patrick Gremme, die Erich Kästner als Mann „Zwischen den Stühlen“ in der Stadtbibliothek präsentieren. Lyrik mit Gesang – und eine garantiert ausverkaufte Veranstaltung, denn die Künstler, lobt die KI, sind „eine Klasse für sich“. (Samstag, 26. Januar, 18 Uhr, Stadtbibliothek).

►Das Susan-Weinert-Trio war schon 2003 in Greven. „Ich hatte zufällig an den Auftritt gedacht“, berichtet KI-Chef Koling , „da rief mich Herr Weinert an.“ Wenn das kein Zufall ist. Geboten wird Jazz, Klassik, Weltmusik (Freitag, 7. Februar, 20 Uhr, Kulturschmiede).

►Kanzlersouffleuse Simone Solga war auch schon mal da. Und Koling erinnert er sich an ein unerfreuliches Gespräch vor dem Auftritt: „Die hatte einfach Lampenfieber.“ Nachher ging‘s und Koling weiß, wann er Solga ansprechen kann (Freitag, 6. März, 20 Uhr, Ballenlager).

►Angesagt sind die Zucchini Sistaz aus Münster, die ins goldene Swing-Zeitalter entführen. Das Trio ersetzt eine ganze Big-Band. Und einen Zirkus (Freitag, 20. März, 20 Uhr, Ballenlager).

►Jetzt sind sie auch noch „konisch“. Ja, das ist das Programm der 6-Zylinder, die schon komisch waren, als viele noch gar nicht lebten. Das A-Capella-Urgestein-Ensemble bringt Vokalkunst der Extraklasse (Samstag, 25. April, 20 Uhr, Ballenlager).

►Käpten Knitterbart ist der wildeste aller Piraten. Aber keine Sorge, liebe Kinder, in der Kulturschmiede ist das Trotzalledem-Theater mit „Käptn Knitterbart und seiner Bande“ vor allem kindgerecht lustig (Sonntag, 3. Mai, 15 Uhr, Kulturschmiede).

►Er hat Schlagzeilen gemacht, weil er nichts gemacht hat. Andreas Kümmert, Gewinner des Auswahlverfahrens für den European Song Contest, hat bekanntlich dankend verzichtet. Seither tourt der stimmgewaltige Singer/Songwriter aber sehr erfolgreich mit swingendem Neo-Soul über ansteckenden Funk durch die Lande (Freitag, 8. Mai, 20 Uhr, Ballenlager).

Ein beachtliches Programm, findet KI-Vorsitzender Egon Koling, nicht ohne zu betonen, dass die Zuschüsse der Stadt für das Kulturprogramm seit 2007 nicht mehr erhöht worden seien: „Allerdings hat sich die Miete für das Ballenlager erhöht.“

Peter Hammelmann von Greven Marketing ist sich dabei sicher: „Wir betrachten das Programm als Stadtmarketing.“

Zum Thema

Der Vorverkauf ist im Schreib- und Tabakwarenladen Dübjohann, Buchhandlung Cramer+Löw, Greven Marketing, Stadtbibliothek, Moro Neno (Reckenfeld). Und auch online über die Homepage der KI: www.ki-greven.de

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