Regierungspräsidentin Dorothee Feller besucht Greven
Von Kläranlage bis Mensa

Greven -

Dorothee Feller, seit September 2017 Regierungspräsidentin Münster, stattete am Donnerstag Greven einen Besuch ab.

Sonntag, 17.11.2019, 13:25 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 13:30 Uhr
In der niegelnagelneuen Mensa der Gesamtschule fand zum Abschluss des Besuches der Regierungspräsidentin noch eine Diskussionsrunde bei Kaffee und Kuchen statt.
In der niegelnagelneuen Mensa der Gesamtschule fand zum Abschluss des Besuches der Regierungspräsidentin noch eine Diskussionsrunde bei Kaffee und Kuchen statt. Foto: Peter Beckmann

Ihr Ziel ist es, alle 78 Kommunen des Regierungsbezirkes Münster mindestens ein Mal in ihrer Amtszeit zu besuchen. Nun: An Greven kann Dorothee Feller , seit September 2017 Regierungspräsidentin Münster, einen Haken machen. Denn am Donnerstag stattete sie der Emsstadt einen Besuch ab. Aber: Das war nicht das erste Mal.

Reckenfeld hatte sie schon bei ihrem Besuch der Freilichtbühne kennen gelernt. Am Donnerstag standen die Besichtigung der vierten Reinigungsstufe in der Kläranlage, ein Besuch im neuen Kinderland-Kindergarten von Lernen fördern an der Teichstraße und zum Schluss die Besichtigung der neuen Mensa der Gesamtschule an der Wöstenstraße auf dem Programm.

Es war ein Ritt durch alle nur erdenklichen Themen-Gebiete, die eine Kommune betreffen. Denn nach den Besichtigungen wurde in der nagelneuen Mensa bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen, kredenzt von den Mitgliedern der Schülergenossenschaft „Auszeit eSG“ der Gesamtschule, ausführlich mit Lokalpolitikern diskutiert.

Allerdings mit Verspätung. Denn die Vorstellung des pädagogischen Konzeptes im Kinderland-Kindergarten dauerte dann doch etwas länger als die einkalkulierten 30 Minuten.

Zu Beginn der Diskussion bekamen die anwesenden Lokal-Politiker gleich ein dickes Lob von Feller. „Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich, dafür kann man sich nur bedanken. Sie könnten in ihrer Freizeit sicher auch etwas anderes machen“, sagte sie und stellte sich den Fragen.

Dabei ging es um Lehrermangel und Seiteneinsteiger. „Der Schulbereich ist unser großes Sorgenkind, es gibt deutlich zu wenig Lehrer, vor allem im Grundschulbereich“, erklärte die Regierungspräsidentin, verwies aber auf die doch recht gute Situation in Greven. „Sie haben hier den Vorteil der Nähe zu Münster“, sagte sie. Was wiederum Bürgermeister Peter Vennemeyer auf den Plan brachte. „Münster profitiert von der Nähe zu Greven.“

Weiter ging es um das Thema Digitalisierung, um Flächenverbrauch für neue Baugebiete und Industriegebiete, um Vorranggebiete für Windkraftanlagen und zu guter letzt um eine mögliche Neugründung einer weiter führenden Schule. Ob denn auch Reckenfeld als Schulstandort in Frage kommen würde? „Wo welche Schule entsteht, ist Sache der Kommune. Aber bei dem Lehrermangel, den wir haben, schauen wir als Bezirksregierung natürlich genau hin, ob der Bedarf für eine zusätzliche Schule auch wirklich da ist.“

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