„Bock auf Band“-Workshop
Junge Musiker fahren auf schnelle Rhythmen ab

Greven -

Der Titel setzte es gewissermaßen voraus, die Teilnehmer setzten es dann um: Mit „Bock auf Band“ wurde der Workshop der Musikschule betitelt, der Einladung waren 17 Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 20 Jahren in die Räumlichkeiten des Kesselhauses am Ballenlager gefolgt.

Sonntag, 24.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 20:05 Uhr
Hier probt eine Jugend-Combo für den geplanten Auftritt am Abend im Kesselhaus des Ballenlagers.
Hier probt eine Jugend-Combo für den geplanten Auftritt am Abend im Kesselhaus des Ballenlagers. Foto: Luca Pals

Es ist bereits das dritte Mal, dass die Musikschule einen solchen Workshop, bei dem sich die Kids in Gesang, Keyboard, Gitarre, Saxophon und Co. sowie der Bedienung von Technik für den perfekten Auftritt austoben und probieren durften.

Unter der fachmännischen Anleitung dreier Dozenten wurde geprobt und gefeilt, was das Zeug hält. Alles für den großen Abend. Denn: Der Workshop endete mit einem Konzert, das am Abend Teilnehmer, Freunde und Familien zusammen gebracht hat.

Dass es ein erfolgreicher Tag war, davon ist Jennifer Sünderkamp von der Musikschule absolut überzeugt: „Wir haben eine stabile Teilnehmeranzahl, eine bunt gemischte Truppe, die sich gut aufeinander eingestellt hat und große Fortschritte gemacht hat.“

2016 sowie 2017 habe das Workshop-Angebot bereits stattgefunden, im vergangenen Jahr musste es pausieren: „Da hatten wir nicht genug Teilnehmer“, gab Sünderkamp, die am Samstag für die Sänger in den Bands zuständig war, zu.

Die Kids und Jugendlichen wurden in drei Gruppen aufgeteilt – zwei Bands und eine Technikrunde. Praktisch: Ihre Instrumente konnten die Teilnehmer direkt mitnehmen.

Collin Hartwig brachte sein Saxophon mit: „Das Instrument spiele ich schon lange, und es macht mir unglaublich Spaß.“ Zwar sei er am Samstag „leider nicht“ mit seinem besten Freund in eine Gruppe eingeteilt worden, trotzdem sagt der junge Musiker: „Der Tag war richtig cool. Ich komme nächstes Jahr auf jeden Fall noch mal wieder. Ich habe heute sehr viel gelernt.“

Für letzteres waren die drei Dozenten der Musikschule zuständig: Sünderkamp, die den beiden Sängerinnen der beiden Bands Unterstützung in der richtigen Stimmlage brachte, dazu Waclaw Ryznar (Schlagzeug) und Peter Schilmöller, der für die Technik sowie die Leitung des Tages zuständig war.

Sünderkamp ist vom Erfolg in diesem Jahr bestärkt: „Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Workshop geben.“ Nicht nur Collin wird dann noch mal kommen: Blanca von Geastorska aus Ibbenbüren hat der Tag genauso viel Freude bereitet. Sie war eine der beiden Frontsängerinnen und gab am Abend unter anderem den Hit „Born to be wild“ zum Besten.

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