Von Stammbäumen, Kirchenbüchern und Namensrecherche
Die Urururgroßmutter gefunden

Greven -

20 Jahre – das ist für Familienforscher ein schönes Jubiläum. Aber sie gucken viel weiter zuück. Bis zu Urururgroßmüttern.

Dienstag, 26.11.2019, 13:00 Uhr
Eine wunderbare 20-Jahr-Feier der vielen Helfer des Arbeitskreises Familienforschung um Ingrid Edelkötter (3.v.r.), Barbara Mohring (li.) und Klaus Höfte (4.v.r.) sowie Heimatvereins-Vorsitzendem Herbert Runde (2.v.l.) und den engagierten Familienforschern Elisabeth Frische (5.v.r.) und Herbert (2.v.r.) und Raphaela Kirschnick (re.).
Eine wunderbare 20-Jahr-Feier der vielen Helfer des Arbeitskreises Familienforschung um Ingrid Edelkötter (3.v.r.), Barbara Mohring (li.) und Klaus Höfte (4.v.r.) sowie Heimatvereins-Vorsitzendem Herbert Runde (2.v.l.) und den engagierten Familienforschern Elisabeth Frische (5.v.r.) und Herbert (2.v.r.) und Raphaela Kirschnick (re.). Foto: Pia Weinekötter

„Ich habe meine Urururgroßmutter gefunden“, Jana Wulfert ist begeistert. Vor zwei Wochen war sie schon beim Heimatverein, um mit der Schenkung eines Bildes von Josef Schumacher den Wunsch ihrer verstorbenen Mutter zu erfüllen.

Am Sonntag war sie mit einem Stapel Totenzettel ihrer Familie dem Aufruf des Arbeitskreises Familienforschung gefolgt, diese auf der 20-Jahr-Feier zu digitalisieren.

Gemeinsam mit Ingrid Edelkötter erstellte sie daraus anschließend ihren Stammbaum. Doch das war noch nicht alles: Beim Namen der 1812 geborenen Vorfahrin Anna Maria Clara Lidwina Grabbe stutzte die engagierte Familienforscherin und nahm eine gerahmte Fotografie von der Wand: „Darf ich vorstellen: Ihre Urururgroßmutter!“

Welch ein Zufall! Auf einen solchen Zufall hofft auch die Familie Wichmar, die zwei gerahmte Bilder vorbeibrachte und sich wünscht, etwas über die Zeit und die Angehörigen zu erfahren.

Ingrid Edelkötter, Barbara Mohring und Klaus Höfte vom Arbeitskreis Familienforschung des Heimatvereins und ihre vielen engagierten Helfer sind am Sonntagnachmittag sehr zufrieden mit der Resonanz auf die Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen.

Auch Heimatvereins-Vorsitzender Herbert Runde ist begeistert vom Interesse der Leute. Er präsentiert den neuen Hochleistungsscanner: „Der schafft doppelseitig etwa 25 Farbseiten pro Minute.“

Eine enorme Arbeitserleichterung für Wolfgang Mohring, der Zeitungsartikel, Prospekte, Bilder usw. für den Heimatverein digitalisiert und – ganz wichtig – richtig verschlagwortet: „Sonst findet man die Scans nicht wieder.“

Das interessiert auch den Riesenbecker Kollegen, Dr. Klaus Kahl, der mit seinem Programm „Netzwerk Heimatverein digital“ für einen sicheren und breiten Austausch zwischen den beteiligten Heimatvereinen sorgt und Doppelarbeiten vermeiden hilft.

Auch Elisabeth Frische, die als „Grande Dame der Familienforschung“ dem Arbeitskreis vor ein paar Jahren wichtige Impulse gab, war natürlich unter den vielen Gästen und meinte: „Was mich am meisten freut, ist, dass ihr weiter macht.“

Neben vielen anderen Gründungsmitgliedern waren auch Herbert und Raphaela Kirschnick anwesend.

Herbert Runde wie auch der Arbeitskreis bedankten sich bei dem Ehepaar für die viele Arbeit vor allem beim Erstellen des Grevener Ortsfamilienbuches mit einem Münsterländer Präsentkorb und einer historischen Ansicht Grevens für den bevorstehenden Umzug nach Bayern.

Neben Freude über die Anerkennung hatte Herbert Kirschnick aber auch einen wichtigen Wunsch: „Macht weiter so!“

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