SC Reckenfeld weiht Sportplätze und Clubheim am Wittlerdamm ein
„Eine Anlage, die Maßstäbe setzt“

Reckenfeld -

So einfach war das: „Mit Zaubertrank“, Vereinsvorsitzender Andrew Termöllen hat der SC Reckenfeld seinen neuen Platz in Redordzeit hergerichtet.

Montag, 02.12.2019, 06:51 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 10:18 Uhr
Es geht nur zusammen: SCR, Stadt, Sponsoren und beteiligte Firmen haben zum Gelingen des Projektes beigetragen.
Es geht nur zusammen: SCR, Stadt, Sponsoren und beteiligte Firmen haben zum Gelingen des Projektes beigetragen. Foto: Oliver Hengst

Na klar, darauf hätte man eigentlich kommen können. Das Geheimrezept des SCR, der in sensationellen sieben Monaten eine neue Sportanlage baute? Der Vereinsvorsitzende Andrew Termöllen lüftete das Geheimnis am Sonntag, als die neue Anlage mit der Adresse Wittlerdamm 42 eingeweiht wurde. „Zaubertrank. Und ich muss sagen: Hat funktioniert.“

Im Rückblick irgendwie logisch, dass es nur damit zu schaffen war. Manche, scherzte Termöllen, hätten nur nippen müssen und seien infiziert gewesen, andere hätten sich ausgiebig an dem Trunk gelabt, und manche, namentlich Jutta Jerzinowski und Jürgen Otto , seien offenbar in den Bottich gefallen – wie einst Obelix. Außergewöhnliche Leistungen verlangen nach außergewöhnlichen Erklärungen. „Ich bin so stolz auf Euch“, sagte Termölen zu den beiden.

SC Reckenfeld weiht neue Sportanlage ein

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Kein Wunder, dass Termöllen in seiner Ansprache vor allem dankte: den Vereinsmitgliedern und Unterstützern, den Sponsoren, ohne die es nicht geht, den beteiligten Firmen und der Stadt Greven. Eine „neverending story“ neige sich nun dem Ende entgegen. 2002 sei der Bebauungsplan auf den Weg gebracht worden. Geschehen sei lange: nichts. Und heute? „Nach sieben Monaten Bauzeit ist es soweit. Der SCR mit seinen über 900 Mitgliedern hat sein neues Zuhause bezogen. Ein Traum“, sagte Termöllen im pickepackevollen Vereinsheim. Vertreter von Verwaltung, Politik, Kirche und Wirtschaft waren der Einladung ebenso gefolgt wie etliche SCR-Mitglieder sowie Vertreter anderer Sportvereine.

Termöllen listete beeindruckende Daten auf, die das enorme Pensum der Firmen veranschaulichten. Unter anderem waren 350 Kubikmeter Beton, 32 Tonnen Stahl verarbeitet sowie 1300 Sattelzüge Material an- und abgefahren, 6 Kilometer Fußbodenheizung verlegt, über 10 Kilometer Kabel, 130 Quadratmeter Edelputz und 1300 Meter Rasenkantensteine installiert worden. „Ihr seid einfach toll, das hat richtig Spaß gemacht. Das war eine Zusammenarbeit mit Profis“, sagte er an die Firmen, denen er samt und sonders eine „Hammerleistung“ bescheinigte.

Doch auch der SCR selbst wurde mit Lob bedacht. Werner Jacobs, Vorsitzender des Stadtsportverbandes (SSV), nannte das Ergebnis der Anstrengungen „eine Sportanlage, die Maßstäbe setzt“. Das sei nur mit einer „kollektiven Bestleistung“ möglich gewesen, die man als „äußerst rekordverdächtig“ einstufen müsse.

Pfarrer Uwe Völkel, selbst langjähriges SCR-Mitglied, segnete die neue Anlage. Er erinnerte daran: „Ein guter Geist herrscht in einer Gemeinschaft, wo einer auf den anderen achtet“, da seien sich Kirche und Sportvereine sehr nahe. Er wünschte allen, die auf der Anlage Sport treiben und sich dort begegnen, Gottes Segen – im übrigen unabhängig davon, welcher Gott ihnen (wenn überhaupt) wichtig sei. Der Sport eine Menschen aller Nationen, Glaubensrichtungen und Hautfarben. Er zitierte den „berühmten Dortmunder Philosophen Adi Preißler: „Grau ist alle Theorie. Entscheidend ist aufm Platz.“

Bürgermeister Peter Vennemeyer erinnerte daran, dass es „völlig ungewöhnlich“ sei, dass die Stadt Geld abgebe und abwarte, was sie dafür bekomme. Stadt und Politik seien sich aber einig gewesen: „Wenn es funktioniert, dann in Reckenfeld.“ Und das Ergebnis? „Ein Riesen-Erfolg“, sagte Vennemeyer. Die Drei-Millionen-Anlage sei eine Aufwertung für den Ortsteil. Die aktive Rolle des SCR garantiere zudem eine höhere Identifikation mit der Anlage. Die sensationell kurze Bauzeit ließ ihn noch von anderen Lösungen träumen. „Andrew, wir setzten uns noch mal zusammen und planen einen Flughafen für Berlin.“

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