Drei Fragen an den CDU-Bürgermeisterkandidaten

Dietrich Aden will Grevens Bürgermeister werden. Die CDU schlägt den 31-Jährigen vor.

Donnerstag, 09.01.2020, 19:22 Uhr
Dietrich Aden
Dietrich Aden Foto: Günter Benning

Sie sind 31. Für einen Bürgermeisterkandidaten extrem jung. Trauen Sie sich das zu?

Dietrich Aden : Ich traue mir das zu. Ich bringe viel Verwaltungserfahrung mit, aber auch viel kommunalpolitische Praxis. Mit 31 sieht man manche Dinge vielleicht etwas anders, auch ohne Scheuklappen. Ein junger Kandidat kann sowohl die junge wie auch die ältere Generation ansprechen.

Greven hat einen komplizierten Rat, wo es schwierig ist, Mehrheiten zu gewinnen. Treten Sie als CDU-Mann an oder als neutraler Vermittler?

Aden: Der Bürgermeister muss eine integrative Funktion haben. Er muss ohne Berührungsängste auf die Parteien zugehen und alle in die politische Meinungsbildung einbinden. Deswegen möchte ich auch frühzeitig auf die anderen Parteien zugehen. Das hat auch etwas mit Kollegialität zu tun.

Sie sind Berufspendler. Wie wichtig sind Ihnen Themen rund um die Mobilität?

Aden: Das Thema Mobilität und Nachhaltigkeit bewegt meine Generation sehr stark. Ich bin Pendler, ich habe kein Auto, fahre viel mit dem Fahrrad und der Bahn. Es geht im ländlichen Raum tatsächlich nicht ohne Auto, gerade für Familien. Aber ich möchte als Kandidat schauen, wie können wir die Fahrradmobilität ausbauen, wie können wir neue Mobilitätskonzepte entwickeln – auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit. Das muss in der Kommunalpolitik mehr Berücksichtigung finden.

Was war Ihr erster Eindruck von Greven?

Aden: Ich finde Greven attraktiv, weil es sowohl urban ist, aber auch drei sehr selbstbewusste Ortsteile mit einer aktiven Bürgerschaft hat. Das hat mir sehr imponiert.

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