Großes Lob für die Mitarbeiter von MCH-Leiterin Iris Würthele
Gesamtpaket für den Ort in Arbeit

Reckenfeld -

„Wir können noch so viele Pläne und Ideen schmieden, aber dafür benötigen wir Menschen, die bereit sind, diese Arbeit zu tun.“ Mit diesen Worten an ihre Mitarbeiter schloss die Einrichtungsleiterin des Matthias-Claudius-Hauses, Iris Würthele, ihren Jahresrückblick. „Unsere Mitarbeiter, egal in welchen Bereichen sie tätig sind, sind mit großer Hingabe und Engagement dabei. Dafür kann man gar nicht genug Danke sagen.“

Mittwoch, 15.01.2020, 10:45 Uhr aktualisiert: 15.01.2020, 10:50 Uhr
Iris Würthele bei ihrem Jahresrückblick.
Iris Würthele bei ihrem Jahresrückblick. Foto: ros

Zuvor begrüßte auch Karin Stuff vom Sozialen Dienst die vielen Gäste, Bewohner und ihre Angehörigen. Aus der Jahreslosung für 2020, die im Kapitel 9 des Markus Evangeliums in Vers 23-24 zu lesen ist, zitierte sie zu Herzen gehende Worte. „Ich glaube. Hilf meinem Unglauben“.

Stuff zeigte aus dem eigenen Alltag auf, wie schwer es ist, zu glauben. „Aber ich merke jeden Tag, es liegt nicht in meiner Hand, es ist nicht alles machbar. Gerne möchte ich, das einem Bewohner Schmerzen und Kummer erspart bleiben, ich möchte helfen,  aber es steht oft nicht in meiner Macht, etwas zu ändern.“

Sie geht ein auf zerrissene Familien, aufgespalten in jahrelangem Streit um das Erbe, auf die Tochter, die um jeden Atemzug der Mutter kämpft, sie nicht gehen lassen kann. Da gibt es Bewohner, die kein Vertrauen zu den Pflegekräften aufbauen können und vieles mehr.

Alltag in einem Pflegeheim, wie ihn Mitarbeiter, aber auch Angehörige erleben. Als passendes Symbol für die Jahreslosung wurden kleine Tütchen mit Wildblumensamen ausgegeben.

Für die musikalische Untermalung sorgt Christina Prigge am Klavier.

Im Jahresrückblick weiß   Iris Würthele viel Positives zu berichten. „Wir haben uns über neue Mitarbeiter gefreut, aber auch über langjährige Mitarbeiter, die in den wohlverdienten Ruhestand gehen durften, uns aber teilweise bei den Wochenenddiensten erhalten bleiben“, sagte sie. „Unsere Türen wurden vielen jungen Menschen geöffnet, die schauen wollten, was in einem Pflegeheim abgeht. Wir haben aber auch eine anhaltende Nachfrage nach Pflege- und Betreuungsleistungen, was bedeutet, dass unsere Einrichtung sehr gut ausgelastet ist“. 

Sie blickt zurück auf diverse Arbeiten wie den jetzt trockengelegten Keller. Auch die tolle Einweihungsfeier des neuen Gartens bleiben nicht unerwähnt – und dass der Arbeitskreis Leben und Sterben sein 20-jähriges Bestehen feiern durfte.

 „Wir sind ein Ort, an dem auch jahreszeitlich Feste gefeiert werden“, sagte sie. Und ergänzte den Hinweis auf den 50. Geburtstag des MCH. „Anlass für eine große Sause im Oktober“ schmunzelt sie. Die neue generalisierte Pflegeausbildung wirft ihre Schatten voraus. „Dafür müssen wir gut aufgestellt sein und unsere Praxisanleiter weiter qualifizieren.“ 

Und dann gibt es außer Veränderungen in den Wohnbereichen 1 und 2 einen Ausblick darauf, wie sich das MCH weiter entwickeln kann.

Etwas davon betrifft ganz Reckenfeld: „Wir sind in Vorbereitungen für einen Pflege-und Gesamtversorgungsvertrag. Das heißt, wir wollen ambulante Pflege- und Betreuungsleistungen und aufsuchende Beratungsangebote speziell für Reckenfeld anbieten“. 

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