Gründungsveranstaltung des Gimbter Dorfladens
Volles Haus für neuen Laden

Greven-Gimbte -

Die Marke von 100 Gästen hatte die Gründungsveranstaltung der Dorfladen-Gesellschaft Gimbte am Dienstagabend knapp geknackt – 101 Bewohner aus Gimbte und der Umgebung hatten sich in die Liste eingetragen.

Mittwoch, 15.01.2020, 23:40 Uhr
Die Planungsgruppe des Gimbter Dorfladens war positiv überrascht über die zahlreichen Interessen an der Gründungsveranstaltung des Gimbter Dorfladens.
Die Planungsgruppe des Gimbter Dorfladens war positiv überrascht über die zahlreichen Interessierten an der Gründungsveranstaltung des Gimbter Dorfladens. Foto: Luca Pals

Benjamin Beinecke ist sich ganz sicher: „Dorfläden sind wieder im Kommen.“ Und er muss es ja wissen: An drei Standpunkten, unter anderem in Dörenthe, hat der Projektmanager „Dorfladen all inclusive“ bereits beim Aufbau der notwendigen Strukturen mitgeholfen. Am Dienstagabend durften er und die restlichen Mitglieder der Projektgruppe „Dorfladen Gimbte“ sich bestärkt fühlen: Die Marke von 100 Gästen hatte die Gründungsveranstaltung der Dorfladen-Gesellschaft knapp geknackt – 101 Bewohner aus Gimbte und der Umgebung hatten sich in die Liste eingetragen.

CDU-Mitglied Johannes Wilp ist Teil der Projektgruppe und merkte an: „Einen größeren Raum gibt es in Gimbte nicht. Schön, dass so viele gekommen sind.“

Wolfgang Gröll führte als Experte durch den Abend: Als Dorfladenpapst hat er reichlich Erfahrung gesammelt – Expertise, die gebraucht wird.

Die nun über 100 Mitglieder umfassende Gesellschaft wurde am Dienstagabend im Hotel „Schraeder“ ausführlich beschrieben: „Wir setzen besonders auf das demokratische Prinzip. Bei uns soll jede Stimme gleich viel zählen. Dabei wird es nicht um die Höhe der Kapitalanlage gehen“, erklärte Gröll.

Mit dem ehemaligen Gasthaus „Deutscher Herd“ habe der Gimbter Dorfladen, der bereits 2011 Thema war, damals aber nicht weiter verfolgt worden war, einen „perfekten Standort“ gefunden, sagte er. Der Vorteil an Gimbte sei, dass der etwa 900 Einwohner umfassende Ortsteil Grevens sehr kompakt sei. Über die Details des Mietvertrages muss in Zukunft noch gesprochen werden.

Dass es einen Dorfladen einst in Gimbte gab, daran kann sich kaum noch einer erinnern: „Vor gut 30 Jahren war das der Fall“, schätzt der Gimbter Richard Ebbigmann. Er freue sich auf den Laden, weil: „So wird unser Ort belebt.“ „Das kann auch ein Anziehungspunkt für Radfahrer sein“, meint Elisabeth Kaup, ein weiterer Gimbter meint: „Es ist ökologisch auch sinnvoller.“

So sah es auch Gröll: „Wenn sie vor Ort im Dorfladen einkaufen, können sie im Jahr weiter fliegen.“ Für Beinecke bedeutet ein Dorfladen auch, dass sich ein Ort treffen könne.

Daher wird das zukünftige Geschäft, deren Mitarbeiter „fair und gut bezahlt werden“ sollten, auch eine Cafeteria besitzen.

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