4G-Verbindungen in Reckenfeld nicht flächendeckend verfügbar
Funklöcher nur am Ortsrand

Reckenfeld -

Funklöcher in Reckenfeld? Höchstens am Ortsrand, ganz vereinzelt. Das heißt aber nicht, dass die Mobilfunkversorgung ohne Fehl und Tadel ist. Denn längts nicht überall ist 4G verfügbar.

Freitag, 17.01.2020, 09:38 Uhr aktualisiert: 17.01.2020, 09:40 Uhr
Funklöcher gibt es in Reckenfeld nur an wenigen Stellen. Andererseits muss man als Mobilfunkkunde – vor allem abseits der Hauptstraßen – oft mit dem alten 3G- oder gar dem 2G-Netz Vorlieb nehmen.
Funklöcher gibt es in Reckenfeld nur an wenigen Stellen. Andererseits muss man als Mobilfunkkunde – vor allem abseits der Hauptstraßen – oft mit dem alten 3G- oder gar dem 2G-Netz Vorlieb nehmen. Foto: Screenshot

Handyempfang in Reckenfeld – ein vieldiskutiertes Thema. Immer wieder beklagen Reckenfelder in den sozialen Netzwerken schlechten Empfang, geringe Download-Geschwindigkeiten und abgebrochene Verbindungen.

Ist die Situation tatsächlich so schlecht? Und sind alle Handynetze gleichermaßen betroffen? Antworten liefern die Ergebnisse der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur . In Online-Karten werden Ergebnisse von Messungen dargestellt, die Endkunden mit ihren mobilen oder stationären Geräten durchgeführt haben und weiter durchführen. Jeder der dargestellten Punkte steht für mindestens vier Messungen unterschiedlicher Nutzer im Nahbereich. Für die Messung der mobilen Versorgungsqualität (um die es in diesem Artikel geht) müssen sich Nutzer eine App aufs Smartphone herunterladen, mit der unter anderem Funklöcher aufgespürt werden können. Grundlage der Breitbandmessung sind Transparenzvorgaben im Telekommunikationsgesetz. Die Bundesnetzagentur will damit Kunden in die Lage versetzen, Umfang und Qualität von Telekommunikationsdiensten zu vergleichen.

Gravierende Probleme hinsichtlich der Netzabdeckung in Reckenfeld lassen sich aus den Karten jedoch nicht ablesen.

Recht stabil: die Telekom . Der Anteil der Messungen, bei denen es keinen Empfang gab, liegt im besiedelten Gebiet bei null (!) Prozent. Lediglich in Höhe von Herbern gab es auf der B481 und entlang der Bahnlinie vereinzelte Verbindungen, die nicht zustande kamen oder abbrachen. Gleichwohl ist auch das Telekomnetz nicht ohne Fehl und Tadel. Teilweise ist zwar 4G verfügbar, stellenweise aber auch nur 3G oder sogar 2G – vor allem abseits der Hauptstraßen, insbesondere in den Blöcken C und D. In eben jenen gibt es aber auch blinde Flecken, also Bereiche, in denen keine Messungen erfasst wurden und somit keine Aussagen über die Verbindungsqualität möglich sind.

Auch Nutzer des Vodafone-Netzes müssen sich kaum Gedanken über Abbrüche machen. Lediglich zwischen Kläranlage und südlichem Ortseingang weist die Karte „Kein Empfang“ aus. Auch im Vodafone-Netz ist nicht in allen Bereichen 4G verfügbar. Im Zweifel muss man mit einem Blick auf die Karte prüfen, welches Netz am eigenen Wohn- oder Arbeitsort die besten Bedingungen liefert. Auch bei Vodafone gilt: etliche blinde Flecken.

Im Netz von Telefonica (hervorgegangen aus O2 und E-Plus) muss man lediglich in der äußersten Ecke des Blocks B befürchten, ins Funkloch zu geraten. Ansonsten ist überall – entgegen den in Reckenfeld oft gehörten Klagen – Telefonieren und Surfen möglich. Aber eben nicht immer im 4G-Netz. Im Vergleich zu den beiden Konkurrenten ist dieses Angebot bei Telefonica etwas schlechter verfügbar. Im Bereich Grüner Grund etwa schauen Telefonica-Kunden, die 4G nutzen möchten, in die Röhre.

Auch in der Kernstadt gibt es Bereiche, in denen mal das eine, mal das andere Netz schwächer empfangbar ist. Telekom und Vodafone etwa schwächeln im Stockkamp, wo O2 mit 4G trumpft. Probleme gibt es in den Außenbereichen, etwa am Vosskotten, in Westerode, Aldrup, Guntrup und Pentrup.

In Gimbte ist nicht immer schnelles Netz, aber immerhin Netz verfügbar. In Schmedehausen wird es damit, je weiter man Richtung Postdamm fährt, eng.

 

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