Fusion der Volksbanken wird im Mai beschlossen
Bäumchen-wechsel-dich mit leichtem Schrumpfkurs

Greven -

Im Mai sollen die Volksbank-Genossenschaftler dem Fusionsbeschluss zustimmen. Dann beginnt das große Stühlerücken in den drei beteiligten Instituten: Der VR Bank Kreis Steinfurt, der Vereinigten Volksbank Münster und der Volksbank Greven. 1200 Mitarbeiter sind betroffen, viele erhalten neue Aufgaben und müssen umziehen.

Sonntag, 19.01.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 19.01.2020, 14:45 Uhr
Die Hälfte der Mitarbeiter der Volksbank wird Greven verlassen, 50 neue Mitarbeiter dafür in den Abteilungen Personal und Zahlungsverkehrsmanagement konzentriert.
Die Hälfte der Mitarbeiter der Volksbank wird Greven verlassen, 50 neue Mitarbeiter dafür in den Abteilungen Personal und Zahlungsverkehrsmanagement konzentriert. Foto: Günter Benning

„Die Hälfte unserer Mitarbeiter geht nach Telgte oder Rheine“, erklärte am Freitag Volksbankvorstand Andreas Hartmann , „aber die Büros werden komplett genutzt.“ Denn in Greven wird die gesamte Personalabteilung der fusionierten Bank mit 25 Mitarbeitern aufgenommen, ebenso wie die 25 Mitarbeiter des Zahlungsverkehrsmanagements.

Bei den Versetzungen, erklärte Vorstand Dietmar Dertwinkel, dessen Arbeitsplatz künftig Münster sein wird, habe man berücksichtigt, dass für die Mitarbeiter vertretbare Arbeitswege entstehen. „Eine Teilzeitkraft aus Ostbevern muss nicht nach Rheine fahren – da geht auch Telgte.“

Bis 2024 wird sich die Mitarbeiterzahl um 13 Prozent verringern – eine Folge der Konzentration. Da allerdings derzeit ein Drittel der Mitarbeiter über 55 Jahre alt sei, werde es nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommen. Im Gegenteil, so Andreas Hartmann, werden auch in Zukunft jedes Jahr 30 Auszubildende gesucht – mit guter Aussicht auf Übernahme. Hartmann übrigens wird als Ansprechpartner in Greven erhalten bleiben.

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