Karnevalisten der KG Emspünte
Auf Tour mit der närrischen Familie

Greven -

Einen ganzen Abend unterwegs mit der KG Emspünte - was erlebt man da so? Reporterin Sina-Marie Hofmann hat es am Samstag ausprobiert und hat die Prinzentour begleitet.

Montag, 10.02.2020, 09:44 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 15:26 Uhr
Grevener Narren auf dem Prinzipalmarkt in Münster: Anlässlich des Pünten-Geburtstages wurde eine Runde mit dem Kleinwagen gedreht.
Grevener Narren auf dem Prinzipalmarkt in Münster: Anlässlich des Pünten-Geburtstages wurde eine Runde mit dem Kleinwagen gedreht. Foto: Sina-Marie Hofmann / KG Emspünte

„Greven, Helau“, hieß es wieder am Samstagabend bei der alljährlichen Prinzentour mit der KG Emspünte. Für den Elferrat, Stadtprinz Christian Schürhaus, alias „Tanki“, und Püntemariechen Janina Feldmann begann der Abend aber schon etwas früher. Denn: Püntemariechen hatte Geburtstag.

Aus diesem Anlass musste natürlich etwas auf die Beine gestellt werden. Deswegen standen schon circa zwei Stunden vor Beginn Elferrat, Präsident und Prinz mit einer Torte und Rosen vor der Tür der Pünte und überraschten diese mit einer Limo-Tour nach Münster. „Ich war gefühlt die Einzige, die es nicht wusste. Von 13 Männern wurde ich bisher noch nie herumgefahren“, freute sich die Pünte

Die Tour ging nach Münster, der Prinzipalmarkt wurde besucht, dem Stadtprinzen Münsters wurde ein Besuch abgestattet. Dann ging es wieder zurück und gegen 20 Uhr fanden sich dann auch alle restlichen Mitglieder der KG Emspünte im „Goldenen Stern“ ein, um schon dort mit ein oder zwei kühlen Bier und guter Laune in den Abend zu starten.

Getreu dem Motto „Gute Stimmung verbreiten“ wurden wenig später alle Mitwirkenden von der allseits bekannten und beliebten Busfahrerin Christel abgeholt, um den Vosskotten zu bespaßen. Im Bus wurden dann selbstgebrannter Schnaps der Pünte und weitere Kühlgetränke für alle Anwesenden verteilt. Busfahrerin Christel legte für alle noch eine Ehrenrunde im Kreisel ein und wurde dafür ausführlich bejubelt.

Im Vosskotten wurde die KG dann nach ihrem Einzug durch Robert Nordhorn, dem Vorsitzenden des Schützenvereins Vosskotten-Floth, begrüßt und der ganze Saal sang Geburtstagskind Feldmann ein Ständchen. Stadtprinz „Tanki“ und Püntemariechen Janina trafen auf Prinz Jens und dessen Prinzessin Lotti. Natürlich gab es Orden und das Lied der KG Emspünte „Oh wie herrlich ist’s zu Schunkeln“, gespielt von der Blass-Band mit Gesang des zweiten Zeremonienmeisters Philipp Wimber , sorgte für Stimmung.

Nach einer Runde Freibier für alle hieß es auch schon ade Vosskotten und „Helau“ Reckenfeld. Im Bus sorgte derweil Zeremonienmeister Wimber mit einigen Ansagen für großes Gelächter. In Reckenfeld angelangt konnten alle Anwesenden zunächst dem talentierten Tanzmariechen Annika bei ihrem Auftritt zuschauen.

Nach dem Einmarsch in den Saal des KaKiV traf die KG Emspünte auf altbekannte Gesichter: Prinzessin Frederike und deren Prinzengemahl Marcus waren allen sehr gut bekannt. Denn Marcus selbst ist Mitglied des Elferrates der KG Emspünte und konnte mit einigen Scherzen punkten. Nach den obligatorischen Ansprachen und Orden-Übergaben an die Prinzen, Prinzessin, Püntemariechen, Präsident, und den Präsidenten des KaKiV Dirk und Sitzungspräsidentin Andrea sorgte die Brass-Band wieder für beste Laune und brachte den Saal zum kochen.

Schnell noch ein Blondes und weiter ging`s zu Christel in den Bus. Doch bevor Christel den Motor anschmeißen konnte, gab es einen kurzen Überraschungsbesuch vom Prinzgemahlen Marcus, der überraschenderweise im Püntemariechen-Kostüm noch einmal für tobenden Applaus sorgte.

Während der Fahrt führte Püntemariechen Janina die obligatorische Sockenkontrolle durch. Jeder, der nicht die Socken des Karneval-Vereins anhatte, konnte mit einer Strafe rechnen. Denn auch im Karneval gibt es einige Regeln. Daran wurden die Narren durch Präsident Guido oder Zeremonienmeister Philipp im Bus erinnert. Beispielsweise an das Nichttragen der Handschuhe beim Bier trinken.

Auf dem Weg zur letzten Station des Abends, der Siedlerklause, hätte die Stimmung nicht besser sein können. Auch die Endstation der karnevalistischen Rundreise war etwas besonderes. Denn der Wirt der Siedlerklause, Robin Zurbrüggen, ist bekanntlich Mitglied und erster Zeremonienmeister der KG Emspünte. Und wieder traf das närrische Prinzenpaar auf edle Verwandtschaft. König Benedikt, Königin Marie und der Vorsitzende des Schützenvereins Sandweg wurden geehrt und natürlich wurden Orden ausgetauscht.

Nach dem Ausmarsch der KG Emspünte war aber noch lange nicht Schluss. Denn Karneval macht durstig und vor allem hungrig. Und so wurden noch einige Kaltgetränke zusammen getrunken, ein Paar Schnitzel gegessen und bis in die Morgenstunden gefeiert.

Für alle ein gelungener Abend. Und in der kommenden Woche ist die „große Familie“ wieder auf närrischer Tour.

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