Re-Ka-Ge stattet dem MCH einen Besuch ab
Alle Zipperlein für einen Moment vergessen

Reckenfeld -

Das MCH-Prinzenpaar bilden Bernhard und Ursula Bosse, die beide aus Greven stammen und 2019 in die Einrichtung zogen. Beide sind begeisterte Karnevalisten.

Sonntag, 16.02.2020, 15:06 Uhr aktualisiert: 17.02.2020, 16:47 Uhr
Die Mitarbeiter hatten für die Bewohner eine Fußball-Tanz-Einlage vorbereitet.
Die Mitarbeiter hatten für die Bewohner eine Fußball-Tanz-Einlage vorbereitet. Foto: Rosi Bechtel

Mit „MCH – Helau“ zieht eine Abordnung der Reckenfelder Karnevalsgesellschaft (Re-Ka-Ge) in den Speisesaal des Matthias-Claudius-Hauses ein. Mittendrin das neue MCH-Prinzenpaar Bernhard und Ursula Bosse, die beide aus Greven stammen und 2019 in die Einrichtung zogen. Beide sind begeisterte Karnevalisten, denn schließlich waren sie 1969 und 1979 das Prinzenpaar des Deutschen Siedlerbundes in Greven. „Wenn man dort bei den Schützen König wird, ist man automatisch auch in dem Jahr Karnevalsprinz. Somit hat man kein Problem einen Prinzen zu finden“, schmunzelt Gesellschaftspräsident Thomas Winter .

RFD MCH ReKaGe Karneval

RFD MCH ReKaGe Karneval Foto: Rosi Bechtel

Prinz Heribert I. und Prinzessin Renate (I.) gratulieren dem Seniorenprinzenpaar als noch amtierendes Re-Ka-Ge-Prinzenpaar mit Blumen, Orden und Küsschen. Nicht nur das MCH-Prinzenpaar, sondern auch die vielen närrischen Senioren, die im Saal sitzen, genießen das Programm.

Die Roten Funken, die Tanzbande und Solomarie-chen Annika Weiß, alle aus den Reihen der Re-Ka-Ge, zeigen, was der Nachwuchs so drauf hat. Was gezeigt wird, ist echt sehenswert, vor allem Annika begeistert mit ihrem neuen Tanz, der eine akrobatische Einlage nach der anderen zeigt.

Zwischen den einzelnen tänzerischen Darbietungen gibt es Ehrungen für verdiente Mitarbeiter. „Doch was ist Karneval ohne ein-mal kräftig zu schunkeln?“, fragt Thomas Winter. Eingehakt, und los geht’s. Da kann jede und jeder mitmachen, Alter und Gebrechen sind spätestens ab vergessen – wenigstens für einen Moment.

Mitmachen, das kann und will auch die 102 Jahre alte Gertrud Bator, die von Thomas Winter („Sie haben meine volle Hochachtung“) einen Orden bekommt.

Doch bevor das Programm zu Ende geht, zeigen einige Mitarbeiter des MCH noch eine tänzerische Fußballereinlage. Auch hier heißt es „das war Spitze“. Ein letztes Helau und schon zieht die karnevalistische Garde wieder von dannen.

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