Dr. Volker Krobisch am Gymnasium verabschiedet
Lehrer, Lotse und Mensch

Greven -

Er hat das Augustinianum in den letzten Jahren geprägt. Jetzt geht Dr. Volker Krobisch nach Münster zum Regierungspräsidium. Der Abschied war emotional.

Freitag, 28.02.2020, 08:10 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 09:57 Uhr
Krobisch wurde mit dem Golf-Cart in West I chauffiert, dort sangen Hunderte „We will rock you“.
Krobisch wurde mit dem Golf-Cart in West I chauffiert, dort sangen Hunderte „We will rock you“.

Es ging mit einem fröhlichen Moment, organisiert durch die Schüler seiner Schule („We will rock you“), los – und hörte mit einem ebensolchen auf (die ganze Aula tanzt zu „ Bella Ciao “). Mit einem Lächeln im Gesicht genoss er das eine wie das andere – und hatte in den gut zwei Stunden dazwischen kaum Anlass, sein Lächeln abzulegen. Nicht nur, aber auch, weil es bei der Feierstunde anlässlich der Verabschiedung des Leiters des Gymnasiums Augustinianum – bei aller Trauer – fast nur Positives zu sagen gab.

Der Leiter des Augustinianums, Dr. Volker Krobisch, wurde am Donnerstag verabschiedet.

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Positives natürlich vor allem über ihn: Dr. Volker Krobisch , die Hauptperson an diesem Donnerstagmittag. Nach zehn Jahren als Schulleiter verlässt der Lotse das Schiff – aber kein sinkendes, sondern ganz im Gegenteil eines, das auf gutem Kurs Richtung Zukunft ist. Wozu Krobisch natürlich maßgeblich beigetragen hat, wie (fast) alle, die auf der sehr, sehr langen Rednerliste standen, attestierten.

Bisweilen wurde es gleichwohl ernst, als es mal leise Kritik gab, mal von offenen Baustellen die Rede war, oder an verstorbene Menschen erinnert wurde. Und als Krobisch seiner Frau Susanna für „Zeit, Geduld und guten Rat auch in schwierigen Phasen“ dankte, wurde seine Stimme etwas brüchig und ein Tränchen bahnte sich den Weg.

Obwohl Krobisch letzter auf der Rednerliste war, sei er hier als erster wiedergegeben. Er dankte vielen Menschen, die mit ihm an der Weiterentwicklung der Schule gearbeitet hatten – und vergaß selbst die Reinigungskraft nicht, die immer sein Büro geputzt habe.

Mit Blick auf viele engagierte Kollegen sagte er schmunzelend: „It‘s time to say goodbye to the World of Lehrkraft.“ Er habe die große Verantwortung, die das Amt mit sich bringt, immer gern übernommen, weil er es als Privileg empfinde, das Heranwachsen junger Menschen zu begleiten. Und bei allen baulichen, pädagogischen und menschlichen Entwicklungen, die es an der Schule gegeben hab, gehe es letztlich um sie: die Schülerinnen und Schüler.

„Das Wichtigste und Schönste hier war, Menschen wachsen zu sehen.“ Das gelte für die Fünfer, aus denen Jahre später Absolventen und junge Erwachsene werden, für junge Referendare, die zu Lehrkräften reifen, und für Lehrer, die Verantwortung übernehmen. Tiefen Respekt habe er für die vielen Kollegen, auch ältere, die es geschafft haben, „sich die Freude am Beruf zu bewahren“. Für Krobisch essenziell, gleichwohl in der heutigen Zeit mit all ihren Herausforderungen nicht selbstverständlich: „Ich bin immer mit Herz und Seele Lehrer gewesen.“

Letzter Akt: die Schlüsselübergabe an Stellvertreter Andreas Henke. Das empfinde er, gestand Krobisch, durchaus als „Moment der Befreiung“. Er wisse den Schlüssel bei Henke, der ihm eine wichtige Stütze war, gleichwohl in guten Händen.

Zuvor hatten Lehrer, Eltern, Schüler und Offizielle Krobisch gedankt und zurückgeblickt. Oft augenzwinkernd („Alle Staatsgewalt geht vom Volker aus“) wie die Fachschaft Geschichte oder die Fachschaft Deutsch, die sich mit einem Theaterstück („In West I nichts Neues“) vor allem, selbst aufs Korn nahm, aber natürlich auch den Nun-Ex-Schulleiter. Andreas Henke sagte stellvertretend für viele: „Bleiben Sie uns gewogen.“ Oder wie Lotty Biederlack es für die Eltern formulierte: „Wir hoffen, dass Sie die munteren, oft auch kontroversen Diskussionen mit uns Eltern vermissen werden – zumindest ab und zu.“

Vielfach wurde deutlich: Selbst wenn es unterschiedliche Meinungen gab, man sei immer wertschätzend miteinander umgegangen und im Gespräch geblieben. Die Bürotür habe – nicht nur symbolisch – aufgestanden.

Die Vielfalt der Beiträge zeigte auch, wie Krobisch wahrgenommnen wurde; als Lotse, Lehrer und Mensch.

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