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Kunstvortrag „Waste Site Story“

Greven -

Die Galerie Hunold lädt zu einem außergewöhnlichen Kunstvortrag mit dem Titel „Waste Site Story“ ein. Bei diesem Vortrag geht es nicht um das bekannte Musical über Liebe und Jugendbanden, sondern um Müll.

Mittwoch, 11.03.2020, 16:15 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 16:58 Uhr
Ende nennt die Müllsammler Treasure-Hunters – Schatzsucher – und lichtet sie und ihre gefundenen Müll-Schätze ab wie Models mit kostbaren Konsumartikeln.
Ende nennt die Müllsammler Treasure-Hunters – Schatzsucher – und lichtet sie und ihre gefundenen Müll-Schätze ab wie Models mit kostbaren Konsumartikeln. Foto: Hunold

 

Im ersten Teil der Veranstaltung beschreibt der Kunsthistoriker Martin Dziersk im historischen Zusammenhang, wie Kunst zu Müll wird, und wie aus Müll Kunst entsteht.

Im zweiten Teil wird der weltweit tätige Fotograf und Dokumentarfilmer Micha Ende den Staffelstab übernehmen und einen Blick auf jene Menschen ermöglichen, die rund um den Globus am Rande der Gesellschaft als Wertstoff-Sammler auf Müllkippen und in den Recycling Depots arbeiten und somit vom und mit dem Müll leben. Ende nennt sie Treasure-Hunters – Schatzsucher – und lichtet sie und ihre gefundenen Müll-Schätze ab wie Models mit kostbaren Konsumartikeln. Seine eindrücklichen Bilder, die in der Galerie zu sehen sein werden, sind bestens geeignet, Vorurteile gegenüber diesen Menschen abzubauen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken und die Bedeutung des Recyclings ins Bewusstsein zu heben.

Die Veranstaltung findet am 21. März um 19 Uhr in der Galerie Hunold, Martinistraße 47-49 statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt kostet 20 Euro, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter 02571 / 986560 oder info@galerie-hunold.de.

Martin Dziersk, Jahrgang 1953, ist bildender Künstler und promovierter Kunsthistoriker. Sein großes Anliegen ist es, einem breiten Publikum in Ausstellungen und Publikationen, vor allem aber durch Vorträge die Kunst als Sprache und Spiegel der Menschheitsgeschichte zu vermitteln.

Der deutsche Fotograf Micha Ende arbeitet seit 35 Jahren hauptsächlich in Südamerika und hat seinen Wohnsitz in Rio de Janeiro. Er publiziert, stellt weltweit aus und widmet sich seit 10 Jahren einem Projekt “Distant Neighbours”.

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