Stadtelternrat fordert
Eltern finanziell entlasten

Greven -

Die Stadt sollte die Kita-Beiträge erlassen, fordert der Stadtelternrat. Durch Corona seien viele Familien finanziell stark belastet.

Dienstag, 24.03.2020, 10:24 Uhr aktualisiert: 24.03.2020, 21:42 Uhr
Laura Peloso
Laura Peloso Foto: Stadtelternrat

Doch das sind nicht die einzigen Sorgen der Eltern. Diejenigen Eltern, die ohne größere Einkommenseinbußen im Home-Office arbeiten können, versuchen die Doppelbelastung aus Arbeit und selbst organisierter Kinderbetreuung zu stemmen.

Es gibt aber auch Familien, die durch den Einbruch insbesondere der Bereiche Einzelhandel, Gastronomie, Touristik und Veranstaltungen bereits jetzt vollständige Einkommensverluste erfahren und sich somit einer unmittelbaren Bedrohung ihrer Existenz konfrontiert sehen.

Eltern aus Bereichen der Grundversorgung können zwar dank provisorischer Notbetreuung weiterarbeiten. Doch zugleich müssen sie Infektionsrisiken in Kauf nehmen.

Aus diesem Grund haben sich bereits einige Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dazu entschieden, bis zum momentan noch nicht absehbaren Ende der aktuellen Corona-Gefährdung auf eine Erhebung von Kita-Beiträgen zu verzichten.

Nicht nur weil diese Beiträge derzeit ungerechtfertigt sind, sondern weil sie Eltern in dieser Lage auch völlig unnötig belasten. Der Vertreter des Stadtelternrats Sven Lueke und Laura Peloso appellieren daher an die Stadt Greven, „vorübergehend auf eine Erhebung der Elternbeiträge für Kitas zu verzichten, um zumindest diese Last von den Eltern zu nehmen.“

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