Premiere in Greven
Videokonferenz zwischen Politik und Verwaltung

Greven -

Man muss sicht nicht immer riechen können. Politik geht auch am Bildschirm, wie jetzt eine Videokonferenz im Rathaus bewies.

Freitag, 10.04.2020, 07:34 Uhr aktualisiert: 10.04.2020, 07:40 Uhr
Cosimo Palomba leitete die Sitzung.
Cosimo Palomba leitete die Sitzung. Foto: Stadt Greven

Es war eine außergewöhnliche Zusammenkunft am Dienstagnachmittag. Fraktionsspitzen und Verwaltungsleitung verabredeten sich zur ersten Videokonferenz zwischen Politik und Verwaltung in der Geschichte der Stadt Greven.

Obwohl es für einige Teilnehmer eine Premiere im Umgang mit dieser Kommunikationstechnik war, fanden sich alle Beteiligten (zwölf aus der Politik, fünf aus der Verwaltung) sehr schnell zurecht. Die Verständigung via Ton und Bild klappte mit kleinen „Hängern“, der Gesprächsdisziplin und der guten Moderation des Ersten Beigeordneten Cosimo Palomba prima.

Bisher fand der Kontakt zwischen Politik und Verwaltung vornehmlich per E-Mail statt. Der direkte (Sicht)Kontakt war dann doch deutlich persönlicher, wenn er auch nicht die echte Begegnung ganz ersetzen könne, wie Palomba betonte.

Insgesamt fand die Konferenz in einer sehr angenehmen und konstruktiven Atmosphäre statt. Die Lokalpolitiker konnten Fragen stellen und Anregungen vortragen. Die aktuelle Situation um die Corona-Pandemie in Greven und die Auswirkungen auf den städtischen Haushalt, die Wiedereröffnung des Wertstoffhofes aber auch die Funktionsfähigkeit der Verwaltung und die Entscheidungsgrenzen des Krisenstabes wurden ebenso behandelt wie Betreuungsfragen wichtiger Zielgruppen wie Kinder, Jugendlicher und Geflüchteter. Die Rolle der Politik wurde deutlich herausgestellt.

Viele Fragen konnten von den Vertretern der Verwaltung beantwortet werden, die offenen Punkte sollen im Rahmen des täglichen Newsletters geklärt werden. In der Zusammenfassung wurde der Verwaltung und besonders dem Krisenstab für die gute Arbeit gedankt.

Über die künftige Zusammenarbeit wird in der geplanten Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses diskutiert werden.

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