Schniederjann an der Emsdettener Straße
Rollladen und mehr statt Brot und Kuchen

Greven -

Jürgen Schniederjann führt seit mehr als 25 Jahren das Rollladen- und Sicherheitstechnik-Unternehmen und wird dabei seit März auch unterstützt durch seine Tochter, die Wirtschaftsingenieurin Eileen Schniederjann

Dienstag, 28.04.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 17:04 Uhr
Jürgen Schniederjann führt seit mehr als 25 Jahren das Rollladen- und Sicherheitstechnik-Unternehmen und wird dabei seit März auch unterstützt durch seine Tochter, die Wirtschaftsingenieurin Eileen Schniederjann (li.,).
Jürgen Schniederjann führt seit mehr als 25 Jahren das Rollladen- und Sicherheitstechnik-Unternehmen und wird dabei seit März auch unterstützt durch seine Tochter, die Wirtschaftsingenieurin Eileen Schniederjann (li.,). Foto: Pia Weinekötter

Mit den Rollladen fing alles an. Vor mehr als einem Vierteljahrhundert übernahm Jürgen Schniederjann den Rollladenbetrieb von Willi Venschott. Anfangs hat der gebürtige Grevener seinen Betrieb als „Ein-Mann-Unternehmen aus der eigenen Garage heraus“ weitergeführt. Erweitert hat er sein Unternehmen dann 2000 durch den Kauf der Immobilie an der Emsdettener Straße 33, wo auch seit 2005 die große Ausstellung mit Rollladen, Markisen, Sonnenschutz, Sicherheitstechnik und Schlüsseldienst zu finden ist.

„Witzigerweise haben meine Eltern in diesem Gebäude über 20 Jahre ihre Bäckerei betrieben“, erklärt der Unternehmer. Doch Mehl und Hefe waren nicht so sein Ding. Das Herz des begeisterten Motorradfahrers schlug schon immer für die Technik.

Als gelernter Elektrotechniker, Jalousiebauer und Meister für Rollladentechnik ist er mit seinem Team für seine Kunden da. Neben vielen Hausverwaltungen und etlichen Unternehmen sind das Gros der Kunden die Privatleute. „Und für die arbeiten wir zwar auch im Neubau-Bereich, aber sehr viel mehr noch im Sanierungs- und Renovierungsbereich“, erklärt Schniederjann und weiß auch warum. „Beim Hausbau wird anfangs eher eine günstige Variante gewählt, die dann später gegen eine hochwertige und technisch anspruchsvolle Variante wie beispielsweise elektrische oder per Funk bedienbare Rollladen ausgetauscht wird.“

Für seine Kunden deckt er viele Sparten ab: Rollladen waren nur der Anfang. „Gerade bei den Rollladen hat sich in den letzten Jahren viel getan: neben der bekannten grauen Kunststoff-Version gibt es heute eine große Auswahl aus langlebigem Aluminium, in vielen Farben und vor allem mit einer höheren Einbruchsicherheit.“

Doch in den Häusern gibt es noch mehr Technik rund um Fenster und Tür: Raffstoresysteme (also Plissee, Lamelle & Co.), Innensonnensysteme oder auch Insekten-Schutz und Pollen-Gaze. Im Bereich der Markisen arbeitet der Grevener Fachbetrieb eng mit dem renommierten Hersteller Markilux zusammen: „So können wir aus 45 verschiedenen Modell-Varianten und über 250 unterschiedlichen Tuchdessins für jeden Kunden genau die passende Markise planen.“ Dem Geschäftsbereich Sicherheit fällt in den vergangenen Jahren eine immer größere Rolle zu: Schließanlagen, Alarmanlagen, Sicherheitstechnik für Türen und Fenster und auch Rauchmelder.

Und auch Carports sowie Überdachungen vom Vordach über Terrassendächern bis hin zum vollverglasten Sommergarten werden vom Schniederjann-Team individuell geplant. Der große Bereich von Smart Home und seine vielfältigen Möglichkeiten zur Haussteuerung sind Jürgen Schniederjann natürlich auch nicht unbekannt.

Die Beratung in jedem dieser Geschäftsfelder erfolgt immer sehr individuell und das Ergebnis ist immer eine für den Kunden passgenaue Lösung. Das erfordert auch in Corona-Zeiten Kundenkontakt: „Wir arbeiten natürlich unter Beachtung der Hygiene- und Abstand-Regeln und können daher auch weiterhin sowohl individuell beraten als auch die Installation vor Ort vornehmen.“

Unterstützt wird er dabei nicht nur von seinen sechs Mitarbeitern, sondern seit dem 1. März auch von seiner Tochter Eileen. Die ist nämlich genauso technikbegeistert wie ihr Papa und hat Wirtschaftsingenieurwesen in Osnabrück und Lingen studiert. Die 23-Jährige kennt das Unternehmen natürlich seit Kindesbeinen und hat auch in den Semesterferien immer fleißig im Betrieb gejobbt.

So ist ein echtes Familienunternehmen entstanden, das weit mehr bietet als nur Rollladen.

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