Kein Publikumsverkehr
Rathaus vorerst weiter geschlossen

Greven -

Bis auf weiteres wird das Rathaus seine Türen nicht wieder für normalen Publikumsverkehr öffnen – mindestens bis Anfang Mai.

Dienstag, 28.04.2020, 23:53 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 17:05 Uhr
Bis auf weiteres wird das Rathaus seine Türen nicht wieder für normalen Publikumsverkehr öffnen – mindestens bis Anfang Mai.
Bis auf weiteres wird das Rathaus seine Türen nicht wieder für normalen Publikumsverkehr öffnen – mindestens bis Anfang Mai. Foto: Björn Meyer

„Natürlich wird gefühlt jeden zweiten Tag im Krisenstab über dieses Thema gesprochen“, sagt Wolfgang Jung , Pressesprecher der Stadt. Doch aktuell gebe es nur Gedankenspiele, was zu tun sei, wenn der Tag X komme. „Wir werden nichts machen, was nicht auch mindestens landesweit, am besten sogar bundesweit genauso läuft“, sagt Jung. Die Stadt will nicht vorpreschen und hält an ihrer Linie eines abgestimmten Vorgehens fest.

Gleichzeitig bereitet man sich natürlich – mindestens gedanklich – auf Zeiten vor, in denen wieder Publikum eingelassen werden kann. „Natürlich wird darüber nachgedacht“, erläutert Jung. Bis zum 3. Mai bleibe das Rathaus jedoch definitiv für regulären Besucherverkehr geschlossen.

Keine Regel ohne Ausnahme: „Es gibt Dinge, die sich nicht aufschieben lassen, und die werden auch gelöst.“ Wenn es wirklich dringenden Bedarf nach einer Genehmigung, einem Ausweis, einem Dokument gebe, werde man niemanden im Regen stehen lassen. „Die Leute sind ja auch alle hier“, sagt Jung über seine Kollegen. Nur weil das Rathaus für Lieschen Müller aktuell nicht zugänglich sei, werde in den Ämtern ja nicht die Arbeit eingestellt. Vieles lasse sich auch telefonisch oder per Mail klären. In Fällen, in denen das nicht ausreiche, könne man auch telefonisch Termine vereinbaren.

Erst wenn es klare Signale übergeordneter Behörden gebe, werde die Öffnung des Rathauses ein Thema – und dann nach Einschätzung des Pressesprechers auch nur Stück für Stück. „Es laufen im Hintergrund Vorbereitungen für den Fall.“ Dabei gebe es natürlich auch Überlegungen, bestimmte Büros mit Spuckschutz aus Plexiglas auszustatten. „Teilweise liegen da schon Lösungen in der Schublade.“

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