Greven
Änderungen bei der Kinderbetreuung

Greven/Reckenfeld -

Eltern, die ihre Kinder in die Notbetreuung in Kita, Kindertagespflege oder OGS geben möchten, müssen den entsprechenden Antrag ab heute direkt bei der gewünschten Einrichtung einreichen.

Ab dem heutigen Donnerstag, 14. Mai, gelten einige Änderungen beim Thema (Not-)Betreuung von Kindern in Greven.

Mittwoch, 13.05.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 14.05.2020, 16:51 Uhr

 

Bisher hat die Stadt Greven die Anträge entgegengenommen, das geht nun nicht mehr.

Einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder haben Eltern, wenn mindestens ein Elternteil in einem sogenannten „systemrelevanten Beruf“ arbeitet. Außerdem können auch berufstätige Alleinerziehende und Alleinerziehende, die sich im Rahmen eines Studiums oder einer Ausbildung in der Prüfungsphase befinden, die Notbetreuung ihrer Kinder beantragen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Ab heute werden Kitas und Kindertagespflegestellen außerdem für bestimmte Kinder wieder regulär geöffnet: Vorschulkinder, deren Eltern Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten (die also die „Münsterlandkarte“ haben), können die Kita wieder besuchen. Kinder, die das zweite Lebensjahr vollendet haben, können wieder in die Kindertagespflege gehen, heißt es weiter in der Presseinformation.

Für Kinder mit Behinderungen (Anerkennung über die Einzelintegration muss vorliegen) gilt: Sie dürfen Kita und Kindertagespflegestellen wieder besuchen. In diesen Fällen, in denen die Kinder wieder regulär in die Kita und Kindertagespflegestellen gehen dürfen, müssen die Eltern keinen Extra-Antrag auf Betreuung stellen.

 

Mehr Informationen zum Thema Notbetreuung und zu den Änderungen ab 14. Mai finden sich unter www.greven.net/corona.

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