Re-Bü-Ve-Bänke immer wieder beschädigt
Farbe, Dreck und rohe Gewalt

Reckenfeld -

Der Ärger über Schmierereien und Zerstörungen an Sitzbänken und Tischen ist groß bei den Ehrenamtlichen des Reckenfelder Bürgervereins. Sie haben die Schäden jetzt dokumentiert und hoffen, dass Bürger, die verdächtige Beobachtungen machen, diese künftig beim Verein oder bei der Polizei melden. Derweil hat eine Sponsorin eine Belohnung ausgesetzt.

Montag, 25.05.2020, 06:25 Uhr aktualisiert: 25.05.2020, 10:27 Uhr
Die Sitzgelegenheiten werden regelmäßig beschmiert, verdreckt und stark beschädigt.
Die Sitzgelegenheiten werden regelmäßig beschmiert, verdreckt und stark beschädigt.

Was geht in den Köpfen der Personen vor, die von sinnloser Zerstörungswut gepackt sind? Das fragt sich der Reckenfelder Bürgerverein (Re-Bü-Ve), nachdem er Bilanz gezogen hat von den Schmierereien und mutwilligen Zerstörungen an den Sitzbänken und Tischen, die der Verein einst aufbaute.

Am 27. April war die Bank am Bolzplatz an der Steinfurter Straße Ziel der Übeltäter. Die Sitzgruppe an der Ecke Moor-weg/Marienfriedstraße wurde am 14. Mai beschmiert, kurz darauf von Ehrenamtlichen gesäubert, um nur wenige Tage später erneut Ziel derjenigen zu werden, die nach Ansicht des Vereins offenbar Spaß am Zerstören und Beschmieren haben. Die Sponsorin dieser Bank hat eine Belohnung für Hinweise auf den oder die Täter ausgesetzt. Sie ist ebenso enttäuscht wie die Aktiven und die Mitglieder des Bürgervereins.

„Es breitet sich Frust und Ärger aus und es stehen Überlegungen an, ob wir überhaupt noch weitere Bänke und Tische aufstellen wollen. Zurzeit sind wir mit dem Reparieren und Reinigen der beschädigten Sitzgruppen beschäftigt“, so Jürgen Otto vom Re-Bü-Ve. Verständlich, dass angesichts dieser Ereignisse die Motivation sinkt, etwas für die Allgemeinheit herzurichten.

Dabei kommen die Sitzgruppen bei Fußgängern, vor allem bei den Älteren, die sich bei ihren Spaziergängen immer mal wieder ausruhen, sehr gut an.

Auch die mutwillige Zerstörung an „Beckermanns Kreuz“ am Fahrradweg Richtung Greven löst bei den Ehrenamtlichen Kopfschütteln aus. Ganz offensichtlich sind auch dort seit zwei bis drei Wochen Personen unterwegs, die, so mutmaßt der Verein, Spaß am Zerstören haben. Vor wenigen Tagen war die Sitzgruppe vor dem Franziskushof im Schatten der Franziskuskirche Ziel der Vandalen.

Der Re-Bü-Ve bittet alle Bürger, ihre Augen offen zu halten und sofort die Polizei und den Re-Bü-Ve zu informieren, wenn derartige Aktionen bemerkt werden.

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