Endspurt im Kommunalwahlkampf in Montargis
Benoît Digeon hat gute Wahlchancen

Greven/Montargis -

Am nächsten Sonntag finden in Frankreich die alles entscheidenden Kommunalwahlen statt. Noch ist in Montargis alles offen, die Vorwahlen lieferten aber interessante Hinweise.

Dienstag, 23.06.2020, 06:08 Uhr aktualisiert: 23.06.2020, 16:36 Uhr
Bürgermeister
Bürgermeister Foto: Partnerschaftskomitee

Am nächsten Sonntag finden in Frankreich die alles entscheidenden Kommunalwahlen statt. Ein Showdown für die Bürgermeisterkandidaten, die allesamt mit großen und ehrgeizigen Hoffnungen und Zielen in den Wahlkampf gestartet waren.

Die Vorwahlen im März 2020 konnte der regierende Bürgermeister der konservativ-gaullistischen Wahlliste der Republikaner, Benoît Digeon , nach einer heftigen „Schlammschlacht“ letztendlich für sich entscheiden, berichtet der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Greven-Montargis Dirk Pomplun.

Unter dem Wahlkampfmotto „Montargis im Herzen“ konnte er 37,74 Prozent der abgegebenen Stimmen gewinnen. Mit diesem Ergebnis konnte er die kommunistische Partei mit ihrem Anführer Bruno Nottin klar (20,73 Prozent) distanzieren. Dabei war die geringe Wahlbeteiligung von nur 37 Prozent sehr ernüchternd und half lediglich den kleineren Parteien und politischen Gruppierungen.

Zu den beiden oben genannten Parteien sind noch die Gefolgsleute von Edouard Weber (19,66 Prozent) mit seiner unabhängigen Wählerliste und der mit allen Mitteln kämpfende Manuel Ribero aus dem Lager der„En-March-Partei“ (18,39 Prozent) im Rennen.

Natürlich ist man nun bei der anstehenden Stichwahl am kommenden Sonntag auf die Wahlbeteiligung im Zeichen der Corona-Pandemie gespannt. Denn auch in Montargis musste sich die Bevölkerung den massiven Einschränkungen und Vorgaben beugen.

Isolation, Existenzsorgen und Zukunftsängste bestimmten zu sehr den Alltag. Nun wird sich am kommenden Sonntag zeigen, wie sich die Bevölkerung nach der coronabedingten Wahlverschiebung entscheiden wird. Man darf auf den Wahlausgang in unserer Partnerstadt gespannt sein.

Ursprünglich war die Stichwahl für den 22. März geplant. Diese Wahl wurde durch die Pandemie letztendlich auf den 28. Juni verschoben.

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