CDU: Gemeinsame Strategie für Emsdetten, Greven und Saerbeck vereinbart
Die Ems verbindet

Greven/saerbeck -

Die CDU-Bürgermeisterkandidaten entlang der Emsschiene schmieden gemeinsam Pläne.

Samstag, 04.07.2020, 07:00 Uhr
Die neuen CDU-Bürgermeisterkandidaten (v.l.) Stefan Ahmann (Emsdetten), Dietrich Aden (Greven) und Florian Bücker (Saerbeck)
Die neuen CDU-Bürgermeisterkandidaten (v.l.) Stefan Ahmann (Emsdetten), Dietrich Aden (Greven) und Florian Bücker (Saerbeck) Foto: CDU

Die Städte Emsdetten und Greven sowie die Gemeinde Saerbeck sind aufgrund ihrer geografischen Nähe vor allem durch den Emsverlauf eng miteinander verbunden. Auch interkommunal arbeiten die drei Kommunen gut zusammen. So werden die Musikschule und die Volkshochschule jeweils in einem Zweckverband durch die drei Kommunen erfolgreich betrieben, Schülerinnen und Schüler werden zum Teil in einer der Nachbarkommune beschult und die Bundesstraßen 219, 475 und 481 sind wichtige Verkehrsachsen im Kreis Steinfurt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vor diesem Hintergrund erklären die neuen CDU-Bürgermeisterkandidaten, Stefan Ahmann (Emsdetten), Dietrich Aden (Greven), und Florian Bücker (Saerbeck) ihr Ziel, die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den drei Emskommunen mit neuen Ideen weiter zu stärken. Hierzu erklären sie: „Dort wo die interkommunale Zusammenarbeit für alle Beteiligten sinnvoll ist und den Bürgerinnen und Bürgern der Kommunen am besten nützt, wollen wir kein Kirchturmdenken, sondern die Zusammenarbeit zwischen unseren Kommunen ausbauen und stärken“, so die drei Bürgermeisterkandidaten unisono.

Um diesen Willen zu unterstreichen, haben die CDU-Bürgermeisterkandidaten eine gemeinsame Zielvereinbarung „E-G-S- 2025“ vereinbart. Dazu gehören der Natur- und Klimaschutz sowie der Tourismus an der Ems. „Wir möchten, dass mehr Besucher in unsere schöne E-G-S-Region kommen und hierdurch Handel, Gastronomie und Hotellerie stärken. Hierzu sollen touristische Angebote für Fahrrad- (Emsauenweg, Radwanderwege) und Kanutouristen gemeinsam ausgebaut und vermarktet werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Zudem soll durch den Ausbau interkommunaler Rad- und Verkehrswegekonzepte die Fahrradmobilität als Alternative zum Auto gestärkt werden. Dazu gehört auch der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. „Wir wollen die Emsaue als Nahrungs- und Lebensraum vieler Tiere und Pflanzenarten schützen. Die Erlebbarkeit der Ems, etwa durch außerschulische Lernorte, schaffen und ein Bewusstsein für die schützenswerte Landschaft wecken.“

Zudem streben die drei Kandidaten die Digitalisierung der Volks- und Musikschule an.

Die Angebote von Volks- und Musikschule seien ein wichtiges Fundament für lebenslanges Lernen und kulturelle Vielfalt. Das bedeute, dass die verwaltungsinternen Abläufe durch digitale Prozesse vereinfacht werden könnten.

Zwar werde die Digitalisierung den Präsenzunterricht nicht ersetzen, sie könne aber eine Ergänzung zum Präsenzunterricht sein, teilen die Kandidaten abschließend mit.

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