Greven Klassik bietet sechs statt fünf Konzert
Im Notfall auch im Doppel-Pack

Greven -

Ab September geht es wieder los. Das neue Programm der „Greven Klassik Saison 2020/2021“ steht.

Dienstag, 14.07.2020, 11:00 Uhr
Die französische Kammerphilharmonie.
Die französische Kammerphilharmonie. Foto: PR

Grün ist die Hoffnung. So grün wie das Programm der „Greven Klassik Saison 2020/21“. Nachdem die letzte Musik-Periode brüsk durch Corona unterbrochen wurde, soll es ab September wieder voll weitergehen. „Und dieses Mal“, verspricht Organisator Dr. Stefan Erdmann , „gibt es sechs statt fünf Konzerte.“ Für den gleichen Preis.

Die Wahrheit ist natürlich, dass die Abonnenten der Klassik-Reihe in diesem Jahr auf ein Konzert verzichten muss, das nun nachgeholt werden soll.

Wobei Corona die Dimenison bestimmt. „Eigentlich wollten wir am 20. September in der Martinus-Kirche mit einem Chorkonzert beginnen“, sagt Erdmann. Michal Schmutte, münsterischer Kantor und Chorleiter, stand dafür auf der Wunschliste. Doch sein großer Chor Canticum Novem kann derzeit nicht proben.

Als Ersatz ist daher das kleinere Vokal-Ensemble Nobiles zu hören. Dessen Repertoire reicht von der spätmittelalterlichen Messe bis zur Moderne. Schwerpunkte sind sowohl weltliche Männerchöre der Romantik, insbesondere Werke von Mendelssohn Bartholdy, Schumann und Reger, als auch ein umfangreiches kirchenmusikalisches Werkgut. (Sonntag, 20. September, 17 Uhr, St. Martinus-Kirche).

Fulminant wird es dann mit dem Tuba-Konzert und Haydns Londoner Sinfonie. Es spielt die bekannte Französische Kammerphilharmonie unter Leitung von Philip van Buren und Thomas Kerstner an der Tuba (Sonntag, 4. Oktober, 17 Uhr, Ballenlager.

Das von der Kritik gefeierte Gitarrenduo Peter und Zoltán Katona wechselt mühelos vom streng klassischen in populärere Musikrichtungen, sein breites Repertoire reicht von Bach über Piazzolla bis hin zu eigenen Bearbeitungen von Popklassikern, eigenen Kompositionen, Konzerten von Rodrigo, Vivaldi und Tedesco. Zeitgenössische Komponisten haben den Katona-Zwillingen Werke gewidmet (Sonntag, 8. November, 18 Uhr, Ballenlager).

Die Französische Kammerphilharmonie spielt zum Neujahrskonzert am 2. Januar auf. Es erklingen populäre heitere Melodien von Offenbach, Bizet und der Strauß-Dynastie. Als Gesangs-Solisten werden auftreten: Penelope Mason, Sopran und Thomas Peter, Bariton (Sonntag, 2. Januar, 18 Uhr, Ballenlager).

Die Musiker des Vision String Quartet – gelten als die jungen Wilden der Szene. Wegen eines Unfalls des Cellisten Leonard Disselhorst war im Jahr 2018 ein geplantes Konzert ausgefallen. Das kann nun nachgeholt werden. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, ihren Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock zu „wandeln“, stellen die vier jungen Berliner Musiker derzeit die Klassikwelt auf den Kopf (Sonntag, 24. Januar, 19.30 Uhr, Ballenlager).

Den Schlusspunkt setzt die Camerata Bohemica Prag unter Leitung von Gudni Emilson, Solist ist Dimitri Ashkenazy, Klarinette. Die Auswahl an jungen Berufsmusikern verleiht dem Ensemble ein großes Potenzial, das es ermöglichte, wichtige Werke internationaler und tschechischer Komponisten für die entsprechende Besetzung in eigenwilliger Form zu interpretieren. Einen bedeutenden Impuls für die Entwicklung des Klangkörpers brachte der Kontakt zu dem isländischen Dirigenten Gudni A. Emilsson, der in Deutschland wirkt (Sonntag, 28. März, 18 Uhr, Ballenlager).

Möglicherweise wird es sogar zu einem Doppelkonzert kommen. Sollten im Ballenlager nur 100 Besucher Platz finden, hat Erdmann abgemacht, verkürzt die Französische Kammerphilharmonie das Programm seines Tuba-Konzertes etwas – und spielt es dafür zweimal hintereinander. Da man aber im Moment kaum absehen kann, wie sich die Lage entwickelt, könnte es auch bei einem Konzert bleiben.

Eine wichtige Änderung ist mit Corona einhergegangen: Es gibt jetzt vorbuchbare Platzkarten für alle Veranstaltungen.

Die Karten können online unter www.localticketing.de gebucht werden. Aber ebenso weiterhin bei den bekannten Vorverkaufsstelle: Buchhandlung Cramer & Löw, Marktstr. 28, Greven Marketing, Alte Münsterstr. 23. Abopreis: 102 Euro, die Einzelpreise liegen bei 22 Euro im Vorverkauf und 26 Euro Abendkasse.

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