Tischlerei Venker: Türen, Fenster und Möbel nach Maß
Holzarbeiten aus Meisterhand

Reckenfeld -

Tischlerei Venker stellt sich vor, gleich drei Meisterbriefe zieren die Wand im Büro.

Mittwoch, 15.07.2020, 11:00 Uhr
Stilvoll, modern und vor allem Handarbeit: ein Esszimmertisch der Marke Venker.
Stilvoll, modern und vor allem Handarbeit: ein Esszimmertisch der Marke Venker.

Gleich drei Meisterbriefe zieren die Wand im Büro der Tischlerei Venker an der Emdettener Landstraße. „Mein Schwiegervater, der Tischlermeister Josef Venker, hat den Betrieb 1947 in Emsdetten gegründet“, erinnert sich Maria Venker , „und unter der Geschäftsführung meines Mannes, dem Tischlermeister Rudolf Venker, sind wir dann 1981 mit dem Betrieb nach Reckenfeld in die damals hier neu errichtete Halle gezogen.“

Hier dreht sich alles um Holz und was man damit machen kann – und das ist bei den Venkers ganz schön viel. Von A wie Ausbauten für Fahrzeuge bis Z wie Zimmertüren. Doch neben den für eine Bau- und Möbeltischlerei üblichen Arbeiten wie Innenausbau, Trockenbau, Fenstern, Haus- und Zimmer-Türen, Einbaumöbeln, Laden- und Messebau sowie Büromöbeln gibt es bei dieser Reckenfelder Tischlerei noch so manches Sonderprojekt. „Momentan fertigen wir gerade 27 Garderoben für eine Kindertagesstätte. Für andere Kitas haben wir bereits platzsparende Spezialmöbel wie Schlaf-Inseln oder Wickeltische gebaut“, erläutert Maria Venker, die das Unternehmen seit dem Tode ihres Mannes vor 22 Jahren leitet.

Für Sondermöbel im individuellen Innenausbau und die optimale Nutzung von Nischen oder Dachschrägen lassen sich die Venkers gerne besondere Lösungen einfallen. „Aktuell planen und bauen wir gerade die Möbel für die Behandlungsräume einer Praxis“, fügt ihr Sohn René hinzu. Auch der 34-Jährige folgt der Familientradition und ist Tischlermeister – ihm gehört der dritte Meisterbrief an der Wand.

Bei seinem Gesellen- wie auch beim Meisterstück hatten es ihm besondere Holzmaserungen angetan: dem Sideboard aus Makassar-Holz folgte als Meisterstück sein Makassar-Couchtisch „The Cube“ mit einem integriertem per Fernbedienung zu öffnendem Fach. Auch der massive – natürlich selbst gefertigte – Eichen-Tisch im familiären Wohnzimmer verfügt über eine besonders schöne Maserung. „Es gibt eigentlich nichts, was wir nicht aus Holz fertigen können,“ betont René. Da er nicht nur Tischler sondern auch Zimmerer gelernt hat, kann er seine Doppelqualifikation gut für Aufträge im Außenbereich nutzen: so entstehen auch Carports oder Terrassendächer der Marke Venker.

Auch Reparaturen sind beim Venker-Team in den besten Händen. Für die fachgerechte Restaurierung der Möbel, Türen, Fenster wie auch der Decken eines Baudenkmals wurde der Betrieb bereits gewürdigt. „Wir haben 2017 den Bundespreis für das Handwerk in der Denkmalpflege erhalten“, erklärt Joleen Venker nicht ohne Stolz. Die gelernte Friseurin und Fachwirtin für kaufmännische Betriebsführung unterstützt ihren Mann René im Büro.

Demnächst wird die 34-Jährige mehr und mehr Aufgaben von ihrer Schwiegermutter Maria Venker übernehmen, wenn die 67-Jährige schrittweise in den Ruhestand geht und damit mehr Zeit für ihre Hobbys Indiaca, Yoga und Kartenspielen haben wird.

Personell ist das Team um Meister René Venker mit Techniker Michael Buschkühl und drei Gesellen gut aufgestellt: „Wir freuen uns besonders, dass unser Azubi Danilo Peters gerade seine Prüfung gut bestanden und seinen Gesellenbrief erhalten hat.“

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